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Bahnhof Wetzikon

Rätsel um «einbetonierten» Baum gelöst

Die mutmassliche Zerstörung eines Baums am Bahnhof Wetzikon sorgte für Irritationen. Eine rasche Aufklärung könnte für Beruhigung sorgen.

Erik
Hasselberg
Mittwoch, 22. September 2021, 10:30 Uhr Bahnhof Wetzikon
Nicht «zubetoniert», sondern nur bekiest: Dieser Baum am Bahnhof Wetzikon ist doch nicht zerstört.
Leserfoto: Martin Wunderli

Alles nicht so schlimm, nur Kies statt Beton: Die Aufregung um einen Baum am Bahnhof Wetzikon direkt neben dem Äss-Snack-Imbiss sei völlig fehl am Platz. Sagt Roland Casiraghi. Der Vertreter der Bauherrin HRB Immobilien AG, der die «Schweizerhof»-Immobilie gehört, in der sich auch der Imbiss befindet, habe mit einem Schmunzeln die laut geäusserte Kritik des Wetziker Gemeinderats Martin Wunderli gelesen. Der Präsident der ortsansässigen Grünen hatte am Dienstag gegenüber dieser Zeitung sein Entsetzen geäussert, wie ein Baum im Zentrum zubetoniert und «so zerstört» werden könne.

Nun sagt Casiraghi: «Im Zuge des Umbaus des ehemaligen ‹Schweizerhofs› und den Anpassungsarbeiten des Gartens, welche noch nicht abgeschlossen sind, beauftragten wir eine Wetziker Gartenbau Firma mit der Instandstellung der durch uns beschädigen Rabatten.» Den Platz unter dem Baum habe man «bewusst mit dem hochwertigen Netstaler Kalksteinschotter», welcher in der ganzen Schweiz für Wanderwege, Wald - und Flurwege eingesetzt werde, verschlossen. Dem Baum werde somit kein Leid zugefügt.

Als Grund für die Entscheidung, die Fläche unter dem Baum zu bekiesen, sagt Casiraghi: « Die Kiesfläche lässt sich besser reinigen und mit Wasser abspritzen. So können der tägliche zurückgelassene Abfall und menschliche Ausscheidungen jeglicher Art einfacher entfernt werden.»

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