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Kanton schlägt Alarm

Chinesische Hanfpalme erobert Wälder in der Region

Agentur
sda
Montag, 06. September 2021, 11:57 Uhr Kanton schlägt Alarm

Der Kanton Zürich passt seine Strategie im Umgang mit eingeschleppten Tier- und Pflanzenarten an. Neu sieht der Massnahmenplan eine Doppelstrategie vor.

Einerseits sollen ökologisch besonders wertvolle sowie noch weitgehend Neophyten-freie Flächen prioritär von invasiven Neophyten freigehalten werden. Diese Form von Prävention sei effizienter, als die Arten nachher mit hohen Kosten zu bekämpfen. Andererseits sollen besonders schädliche sowie neue invasive Neophyten artspezifisch bekämpft werden.

Eingeschleppten Arten verdrängen einheimische

Der Klimawandel verschärft laut Mitteilung das Problem mit eingeschleppten Arten zusätzlich. Ein Beispiel dafür sei die in Zürcher Wäldern mittlerweile häufiger anzutreffende chinesische Hanfpalme, fälschlicherweise auch «Tessinerpalme» genannt.

Steigende Temperaturen haben es dieser Pflanze ermöglicht, sich auch nördlich der Alpen in die Natur auszubreiten. Unter der starken Ausbreitung wiederum leidet die Biodiversität, die eingeschleppten Arten verdrängen einheimische Arten.

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