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Das Grosse Krabbeln in Kempten

Mit seiner besonderen Lage gewährt ein Ameisenhaufen in Kempten einen seltenen Einblick in das organisierte Gewusel. Förster Stefan Burch erklärt, weshalb Ameisen das Gedeihen des Waldes erst ermöglichen, wie die Geschlechterrollen beim stärksten Tier der Welt verteilt sind und wie man «Ameisen-Schleckstängel» herstellt.

Lea
Ernst
Monster-Ameisenhaufen in Wetzikon entdeckt
Revierförster Stefan Burch schätzt die Ameisen für ihren wichtigen Beitrag für das Leben des Waldes.
Lea Ernst

Das wohl stärkste Tier der Welt ist – ein Langschläfer. Um 10 Uhr morgens bewegt sich noch gar nichts im Ameisenhaufen am Schotterweg in Kempten, der aufwärts von der Mühlestrasse 27 wegführt. Nur wenige der Roten Waldameisen sind in den Ritzen des morschen Baumstumpfs zu sehen, dicht aneinandergereiht und unbeweglich. Doch: «Sie schlafen nicht», sagt Revierförster Stefan Burch. «Sie sind nur noch starr von der Kälte der Nacht.»

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