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Uster vergibt Stadtpreise

Stadtrat ehrt Schlagzeuger, Badmintonspielerin und Quartiervereine

Der Stadtrat Uster hat die Träger und Trägerinnen der Stadtpreise 2020 auserkoren. Einen der mit 10‘000 Franken dotierten Preise geht dieses Jahr an die Quartiervereine.

Redaktion
Züriost
Samstag, 14. November 2020, 16:00 Uhr Uster vergibt Stadtpreise
Pierre Favre, einer der Preisträger, bei seinem Auftritt im Hotzehuus Illnau vor einem Jahr.
Nathalie Guinand

Der Sportpreis der Stadt Uster geht dieses Jahr an die Badmintonspielerin Milena Schnider. «Sie ist mit 19 Jahren noch jung und konnte doch bereits einige Erfolge feiern», schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. Zum Beispiel gewann sie auf nationaler Stufe die Bronzemedaille an der Eliteschweizermeisterschaft und auf internationaler Stufe den Achtelfinal an der Junioren-EM. Weiter belegte sie den 1. Platz in der europäischen Rangliste der Juniorinnen im Damendoppel.

Badminton-Spielerin Milena Schnider in Action. (Foto: PD)

«Im Badmintonsport ist die Leistungsdichte sehr hoch», heisst es weiter. Aus diesem Grund seien die erzielten Erfolge von Milena Schnider entsprechend zu gewichten. Die finanzielle Förderung durch den Sportpreis der Stadt Uster könne Schnider einsetzen, um ihre Ziele zu verfolgen: Sie will sich in der NLA etablieren, die Europaspitze erreichen und als grosses Fernziel an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Europaweit bekannter Perkussionist und Komponist

Pierre Favre, der Preisträger des diesjährigen Kunstpreises, gilt gemäss Mitteilung «als einer der ganz grossen Perkussionisten und Komponisten Europas». Der 1937 in Le Locle geborene Autodidakt verstehe sein Instrument sehr poetisch und interpretiere es weit subtiler, als es der brachiale Name «Schlagzeug» vermuten liesse.

Ein Solo-Auftritt von Pierre Favre. (Video: youtube)

Seit 2009 spielt Pierre Favre immer mal wieder im Kulturhaus Central, im Musikcontainer oder das nächste Mal am 5. Dezember im Restaurant «Zum Hut».

Engagement für die Ustermer Quartiere

Der Engagementpreis der Stadt geht an die elf Quartiervereine von Uster. Diese förderten das Zusammenleben in den Quartieren sowie in den Aussenwachten und pflegten die Gemeinschaft, schreibt die Stadt. «Damit sind sie das Herz jedes aktiven Quartierlebens und beeinflussen die Wohn- und Lebensqualität in der Stadt Uster wesentlich.»

Der Einsatz im Vorstand und als Mitglieder sei wertvolle Freiwilligenarbeit. Auch übernähmen die Vereine viele Aufgaben in der Stadt Uster, wie etwa  die Brunnenpflege oder die Kontrolle der Strassenbeleuchtung. Auch sorgten sie für Sauberkeit auf Spielplätzen oder für sichere Schulwege.

Alle drei Preise sind mit je 10 000 Franken dotiert. Wie die Stadt Uster bekanntgibt, werden die Preise den Gewinnerinnen und Gewinnern aufgrund der Corona-Schutzverordnung am 28. Januar 2021 in «einem kleinen, geschlossenen Rahmen» überreicht werden.

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