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Weil der Staat die Hilfe verschleppt: Clubs geht das Geld aus

Im März versprach der Bundesrat den Kulturunternehmen rasche Unterstützung. Doch 91 Prozent der Clubs warten vergeblich auf Staatshilfe. Jetzt drohen Konkurse und Entlassungen.

Redaktion
Züriost
Musiklokale in der Misere
«Ich habe bis heute keine stichhaltige Antwort erhalten»: Jürg Burkhardt, Chef des Clubs X-tra in Zürich.
Foto: Philipp Rohner

Jürg Burkhardt ist verzweifelt. «Es wird langsam eng», sagt der Mitinhaber und Geschäftsführer des Konzert- und Clublokals X-tra in der Ausgehmeile von Zürich. Dieses ist wegen der Corona-Pandemie seit 3. März geschlossen – und nun wird das Geld knapp.

Denn Burkhardt wartet nach wie vor auf die vom Bundesrat am 20. März versprochene Entschädigung. Der Bund stellte dafür 280 Millionen Franken zur Verfügung, davon 145 Millionen für Ausfallentschädigungen von Kulturunternehmen. Damit werden bis zu 80 Prozent der Einnahmeausfälle gedeckt.

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