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Chronik eines angekündigten Todes

Wenn in der Statistik fälschlicherweise junge Tote auftauchen, ist es peinlich. Richtig gravierend ist jedoch das kommunikative Versagen der Behörden im jüngsten Fall. Eine Rekonstruktion.

Redaktion
Züriost
Analyse zum BAG-Debakel
Stefan Kuster sprach vor den Medien in Bern über einen Todesfall, den es gar nie gegeben hat.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Man will sich gar nicht vorstellen, wie Stefan Kusters Wochenende war. Der Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hat sich am Freitag den wohl grössten Behördenlapsus geleistet, den die Schweiz seit Ausbruch der Corona-Pandemie gesehen hat. Er erklärte einen jungen Berner öffentlichkeitswirksam für tot und sparte dabei nicht mit Details. Peinlich: Einige Stunden später schaltete das Bundesamt ein Korrigendum auf. Quintessenz: Der junge Mann aus Bern lebt. Er sitzt lediglich mit Covid-Symptomen in Isolation.

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