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Von Greta bis Titanic

Buntes Treiben an der Grüninger Fasnacht

Das Coronavirus hat die Fasnachtsfans in der Region hart getroffen. Doch die Grüninger liessen sich davon nicht entmutigen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 01. März 2020, 15:30 Uhr Von Greta bis Titanic

«Lets get the party started again», so lautete das diesjährige Motto der Fasnacht in Grüningen. Den Anfang machte am Samstagnachmittag die Kinderfasnacht. Dann, exakt um 18:18 Uhr setzte sich der gutbesuchte Dämmerungsumzug in Bewegung. Bis in die Nacht feierten die Fasnächtler, begleitet von den Guggenmusiken.

Mit viel Herzblut haben Fasnachtsgesellschaften ihre Kostüme und Wagen gestaltet. Der grösste Umzugswagen war als Schiff gestaltet, der Titanic ähnlich. Die Arbeiten für das imposante Bauwerks hatten bereits im November begonnen.

Die bekannten Fellmonster brachten den Zuschauern das fürchten bei. Auch Greta wurde auf die Schippe genommen. Sie wurde in einem Boot hinter dem grossen Wagen der Ustermer Familie Tobörli mitgezogen.

 Aber auch die Veganer bekamen auch ihr Fett weg; Die Gruppe Alpägschiir kam mit dem Slogan «Vegan war gestern, wir haben Schwein».

Am Hinteren Teil des ersten Wagen der Gruppe Alpägschiir war eine Fleisch einpackstation montiert. Mit dicker weisser Folie wurden ausgewählte Zuschauer eingewickelt. meist im Doppelpack. Und als ob dies noch nicht genug sei, der zweite Wagen dieser Gruppe hatte einen Kranarm. Darauf war eine Plattform mit einem Fasnächtler, der kiloweise Konfetti über die Eingewickelten verteilte.

Positive Bilanz

Dank des immer stärker werdenden Regens klebte das Konfetti an jeder erdenklichen Stelle. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Je näher das Ende des Umzugs rückte, desto ausgelassener wurde die Stimmung. Jeder wollte sein Konfetti loswerden und so entstanden einige kleinere Konfettischlachten. Insgesamt 30 Gruppen und 7 Guggenmusiken nahmen am Umzug teil.

Lubi Dejanovic, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Grüningen, ist zufrieden mit dem Verlauf der Anlässe in Grüningen. Die Besucherzahlen seien im Vergleich zum Vorjahr minim zurückgegangen – teilweise sei daran aber sicher auch der Regen schuld gewesen. «Wir erhielten von vielen Seiten Zuspruch, dass wir das Event trotz Virus durchgeführt haben. Das freut uns natürlich», so Dejanovic.

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