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Baumer begeistert Afrika

Walti Dux schafft es mit seinem Weihnachtslied in die «Tagesschau»

Das Weihnachtslied «Under Milliarde vo Sterne» schrieb Walti Dux vor 16 Jahren. Nun fand es seinen Weg bis nach Nigeria. Aus diesem Grund widmete das Schweizer Fernsehen dem in Bauma lebenden Komiker einen Beitrag in der «Tagesschau».

Redaktion
Züriost
Sonntag, 23. Dezember 2018, 21:20 Uhr Baumer begeistert Afrika

Der Beitrag mit und über Walti Dux in der «Tagesschau» vom 23. Dezember 2018. (Quelle: SRF)

Der Baumer Walti Dux ist eigentlich Komiker. 2002 war er aber noch als Liedermacher unterwegs und schrieb ein Weihnachtslied: «Under Milliarde vo Sterne». Das Lied wurde in mehrere Sprachen übersetzt und brachte kürzlich sogar die «Najude Pioneer School» in Nigeria zum Tanzen. 

Die Version aus Nigeria:

Das Original von Walti Dux:

Globaler Durchbruch

Auf die Spuren des Liedes machte sich kurz vor Weihnachten auch die «Tagesschau»-Redaktion des Schweizer Fernsehens. «An Klassikern an Weihnachtsliedern mangelt es nicht. Aber eines mehr geht immer», moderierte Florian Inhauser den Beitrag in der Hauptausgabe vom Sonntagabend an, die im Schnitt von gut 650'000 Zuschauern gesehen wird. Der «Tagesschau»-Sprecher ergänzte: «Möglicherweise steht ein Schweizer Weihnachtslied kurz vor dem globalen Durchbruch.»

Im anschliessenden Beitrag erfuhr der Zuschauer, dass Walti Dux das Lied für seine im Jahr 2002 an Brustkrebs erkrankte Ehefrau Marisa schrieb. «Es war eine der schönsten Liebeserklärungen, die mir mein Mann gemacht hat», sagte eine heute vom Krebsleiden geheilte Marisa Dux in die Kameras.  

Dass das SRF-Kamerateam zusätzlich zu den Dreharbeiten bei Dux daheim  letzte Woche am Adventssingen in der reformierten Kirche Uster vor Ort war, ist kein Zufall. Am Ustermer Adventssingen vor 16 Jahren wurde «Under Milliarde vo Sterne», Dux' zweites Weihnachtslied nach «Chumm mir glaubed ganz fescht draa», erstmals aufgeführt. Noch heute wird es an diesem Anlass von hunderten Besuchern jedes Jahr gesungen.

«Und jetzt ist Afrika dazugekommen. Wahnsinn.»

Walti Dux

Neben der schweizerdeutschen Version entstand im Verlauf der Jahre je eine in Schriftdeutsch und in Englisch. «Mein Lied singt man auf Shetland Islands in Schottland und ertönt vom Zürcher Paradeplatz bis ins deutsche Freudenstadt», sagt Walti Dux voller Stolz gegenüber Züriost. «Und jetzt ist Afrika dazugekommen. Wahnsinn.»

Das Lied sei dank des Vaters des Schwiegersohnes, der in Nigeria arbeitet, nach Afrika gelangt. Der «Tagesschau» verriet Dux zum Abschluss, dass er auf eine Fortsetzung des Traumes hofft: «Vielleicht übernimmt irgendwann eine bekannte Sängerin oder ein bekannter Sänger dieses Lied und macht es zu einem weltweit bekannten Weihnachtslied.»

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sehr geehrter Herr Dux

senden sie das schöne Weihnachtslied an meinen Schwiegersohn, Star Bariton, Michael Volle und meine Tochter Gabriela Scherer ( Sopran) in Kleinmachnow.
Als Opernsänger könnten sie ein wunderschönes Duett daraus machen.
Gabriela und Michael Volle. E-Mail : michael.volle@hotmail.de