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Fetscherin: «Der EHC Arosa gehört in die NLB»

Erstligist Arosa träumt weiter von der Nationalliga. Für den Forchner Geschäftsführer Adrian Fetscherin wäre eine Promotion für die ganze Region essenziell.

Freitag, 08. Januar 2016, 17:45 Uhr

Vor den Heimspielen des EHC Arosa tigert Adrian Fetscherin jeweils durchs Dorf. Es sei quasi ein Ritual, sagt er. Bewaffnet mit EHC-Arosa-Leibchen und Fan-Schal, spricht er in Arosa die Leute auf der Strasse und in Restaurants an und animiert sie, ans Spiel des Dorfklubs zu kommen. Seit letztem Frühling ist Fetscherin Geschäftsführer des Traditionsvereins und tut alles dafür, den Erstligisten wieder in die Nationalliga zu führen. «Für die Tourismusregion Arosa wäre es ein bedeutender Schritt, wenn der Klub in absehbarer Zeit wieder in der Nationalliga spielen würde», sagt der Forchner. Geduld bewahren Bis am 28. Februar 2016 kann bei der Liga das Aufstiegsinteresse angemeldet werden. Fetscherin hält sich noch bedeckt, ob der EHC Arosa ein Gesuch einreichen wird. «Noch haben wir Zeit, können abwarten, wie wir uns sportlich entwickeln», sagt er. Bis dann werde sich auch herauskristallisieren, wie die NLB zusammengesetzt ist – welche neuen Farm-Teams hinzukommen, welche nicht. «Wir verlieren nicht die Geduld, auch wenn klar ist, dass wir vorwärts machen wollen.» Vor Jahresfrist wurde den Arosern eine NLB-Lizenz verweigert (wir berichteten). Die Begründung – fehlende Nachhaltigkeit und eine schwache Nachwuchsabteilung – lässt Fetscherin nicht gelten. «Wir verstehen bis heute nicht, warum der Verband unser Gesuch abgelehnt hat.» In einer allfälligen NLB-Saison wurde der EHCA-Geschäftsführer mit durchschnittlich 550 Zuschauern rechnen. Ein ausführliches Interview mit Adrian Fetscherin lesen Sie im ZO/AvU vom Donnerstag, 7. Januar 2016.

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