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Erstmals olympische Luft schnuppern

Erstmals olympische Luft schnuppern

Der Walder Biathlet Sebastian Stalder und der Snowboarder Gian Sutter aus Pfäffikon streben an den Winter Youth Olympic Games einen Top-Ten-Platz an. Der Hittnauer Curler Henwy Lochmann hofft auf mehr.

Freitag, 12. Februar 2016, 18:49 Uhr

In Lillehammer sind heute Freitag, 12. Februar 2016, die zweiten Winter Youth Olympic Games gestartet. Unter den rund 1100 Athleten aus 71 Ländern befinden sich 48 Sportler aus der Schweiz – darunter die Zürcher Oberländer Sebastian Stalder (Biathlon/Wald), Gian Sutter (Snowboard/Pfäffikon) und Henwy Lochmann (Curling/Hittnau). Am European Youth Olympic Festival war es Stalder mit den Plätzen 31 und 24 nicht ganz wie erhofft gelaufen. Diese Klassierungen will er nun in Lillehammer in seinen Einzelwettkämpfen im Sprint (7,5 km) und in der Verfolgung (10 km) verbessern. Der 18-Jährige vom SC am Bachtel fühlt sich zwar in Rennen über längere Distanzen wohler, legt aber dennoch keinen besonderen Fokus. Gemäss seinem Coach Markus Segessenmann sollte ein Platz in den Top Ten durchaus im Rahmen der Möglichkeiten liegen. Hoffen auf eine Medaille Henwy Lochmann aus Hittnau freut sich bereits aufs Kontakteknüpfen mit Athleten aus anderen Sportarten. Der 17-jährige Curler hat mit seinen Teamkollegen, Skip Selina Witschonke aus Sempach, Laura Engler (Lutzenberg ) und Philipp Hösli aus Ennenda, hohe Erwartungen. «Wir wurden in die etwas schwächere Gruppe eingeteilt. Das Erreichen der Viertelfinals ist unser erstes Ziel», sagt Lochmann. Insgeheim hoffen die vier Curler, die sich über verschiedene Kadertests qualifizierten, aber sogar auf eine Medaille. Sutter mit Slopestyle-Fokus Solch hohe Erwartungen hat der Snowboarder Gian Sutter nicht. «Vor allem die Konkurrenz aus den aus USA und aus Japan ist stark», sagt der 16-Jährige aus Pfäffikon. Sutter hatte sich in dieser Saison mit mehreren Topplatzierungen auf der internationalen Junioren-Contest-Tour aufgedrängt. Er wird erstmals am Sonntag auf der Halfpipe an den Start gehen. Grössere Chancen rechnet sich Sutter allerdings im Slopestyle-Wettbewerb aus. Er strebt wie Sebastian Stalder einen Platz unter den besten zehn an.

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