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Eine Ölspur durchs Oberland

Eine Ölspur durchs Oberland

Der Chauffeur eines Sattelschleppers hat am Freitagvormittag auf seiner Fahrt quer durch drei Bezirke massiv Dieselöl aus dem Tank verloren. Insgesamt zehn Feuerwehren mussten zum Binden des Treibstoffes aufgeboten werden.

Freitag, 21. Mai 2010, 09:00 Uhr

Während seiner Fahrt verlor ein Lastwagen am Freitag Dieselöl im ganzen Oberland und verschmutzte dadurch die Fahrbahn, wie die Feuerwehr Wetzikon-Seegräben in einer Mitteilung schreibt.  Um etwa 11:45 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in Dübendorf eine Ölspur festgestellt worden sei. Die ausgerückte Patrouille verfolgte die Spur, die ab der Autobahn-Ausfahrt Volketswil ersichtlich war, und sich kreuz und quer durch die verschiedene Gemeinden der Bezirke Uster, Hinwil und Meilen zog. In Wetzikon hielt der Chauffeur sein Fahrzeug schliesslich auf einem Kiesplatz an, wie die Kantonspolizei in einem Communiqué schreibt. Der 59-jährige Mann aus Deutschland, der an verschiedenen Orten Lieferungen von Bauteilen vorgenommen hatte, hatte den Defekt in Rüti bemerkt und beabsichtigt, eine Garage in Wetzikon aufzusuchen.

 

Gegen 14 Uhr wurde die Feuerwehr Wetzikon-Seegräben zu einem Ölwehreinsatz gerufen. Mit 20 Mann wurde die Fahrbahn mit einem Ölbinder gereinigt. Zudem wurde ein Kiesplatz durch den Lastwagen mit Dieselöl verschmutzt. Auf Anordnung durch einen Spezialisten des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL wurde das verunreinigte Kies durch ein ortsansässiges Unternehmen ausgebaggert und fachgerecht entsorgt. Unterstütz wurde die Feuerwehr durch eine Strassenreinigungsmaschine der Stadt Wetzikon.

 

Weiter standen die Feuerwehren von Wangen-Brüttisellen, Dübendorf, Volketswil, Meilen, Zumikon, Maur, Rüti und Erlenbach im Einsatz. (cat)

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