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Züriost-Blog

Puppen abstechen im Kinderzimmer

Redaktion
Züriost
Montag, 01. Juni 2020, 10:00 Uhr Züriost-Blog

Wie zweijährige Mädchen spielen, die einen grossen Bruder haben:

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- Mami, lueg, mis Bäbi isch wach! D Leonie hett Hunger, gib ihre de Schoppe!

- Ok. D Leonie trinkt, lueg!

- Ja, Mami, jööö, ganz fiin und lieb mit de Leonie. Jetzt wett d Leonie es Küssli.


- Ok, Schmatz!


- So, und jetzt bauemer de Leonie e Heizig.


- Ähhh... e Heizig? Was füre Heizig?


- E Legoheizig, Mami. Mit eme Rohr zum warm Wasser durelaa, denn wirds schön heiss. Gell, Mami.


- Öööh, jaja, sicher, lueg, ich bau sie da äne.


- Guet Mami. D Leonie mues jetzt Bisi mache.


- Ja, denn tüemer sie halt ufs Häfi.


- Guet Mami, und jetzt chunnt de Spiderman und schwätzt mit de Leonie. Und de Superman. Und de Batman.


- Aha...oh. Ja, was schwätzed denn die?


- Kei Ahnig, ich bi ja nöd debii. So Mami, d Leonie hett Hunger. Muesi Erbsli mache für sie.


- Mhh, fein, das isch aber ganz lieb vo dir. Lueg, sie hetts gern!


- Ou ja, herzig, aiaiai, fiiin mit minere Leonie! So Mami, jetzt chunnt en Ritter mit eme Schwert und sticht d Leonie leider ab.


- ??? Aso... echt jetzt? Abstäche???


- Ja, sticht ab, aber Mami, kei Angscht, d Leonie chunnt e Kanone über und schüsst de Ritter voll abem Ross!

Isabelle Maissen fragt nicht, ob sich Beruf und Familie vereinen lassen. Sie packt einfach alles ins Leben, was ihr wichtig scheint: Den abenteuerlichen Alltag mit zwei Schulkindern, einen Job, der jeden Tag anders daherkommt und viel Auslauf in Form von sportlicher Betätigung. Manchmal liegt auch etwas Schlaf drin. Der Ehemann «hilft» nicht im Haushalt, sondern erledigt genauso selbstverständlich seine Hälfte, wie sie ihre Hälfte zum Einkommen beiträgt. Die Ehe funktioniert trotzdem und die Kinder wirken soweit unbeschädigt.

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