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20 Gründe gegen Homeoffice

Züriost-Blog

20 Gründe gegen Homeoffice

Lea
Chiapolini
Mittwoch, 18. März 2020, 13:55 Uhr Züriost-Blog

Warum Homeoffice blöd ist 

  • Ich kann auf dem Arbeitsweg keine Musik mehr hören.
  • Niemand sagt «Guten Morgen».
  • Und niemand lacht über meine Witze.
  • Der Stuhl in der Küche ist unbequemer als der Bürostuhl in der Redaktion.
  • Man arbeitet zwar für eine Zeitung, hat sie aber nicht mehr in den Händen, sondern nur noch virtuell am Bildschirm.
  • Viele meiner Bekannten haben das Gefühl, ich könne jetzt einfach rumhängen, dabei arbeite ich mehr als zuvor.
  • Derweil rufen Sofa und Bett trotzdem die ganze Zeit sehr laut nach mir.
  • Alle Anrufe auf das Geschäftstelefon sind auf das Handy umgeleitet, sodass ich nicht mehr zwischen geschäftlichen und privaten Anrufen unterscheiden kann.
  • Die Sonne grinst zum Fenster herein aber ich hocke hier drin.
  • Das neue Sommerkleid bleibt darum im Schrank.
  • Die Pischihose fängt dafür nach drei Tagen langsam an zu stinken.
  • Gleichzeitig ist es ein komisches Gefühl, wichtige Telefonate im Pischi zu führen.
  • Apropos Sauberkeit: Noch nie hatte ich so viel Lust zu putzen, aber ich darf nicht.
  • Ich fühle mich wie ein Herdöpfel, da die einzige Bewegung der Gang zur Kaffeemaschine oder ins Badezimmer ist.
  • Das Büsi vom Nachbar schaut die ganze Zeit zum Fenster rein und macht mich traurig, dass ich kein eigenes Büsi habe.
  • Das Internet schnarcht.
  • Plötzlich habe ich wieder Altpapier, das ich bündeln muss.
  • Ich weiss nicht, wo ich nach Feierabend hin soll.
  • Das Feierabendbier alleine auf dem Sofa schmeckt weniger als in geselliger Runde.
  • Ich vermisse meine Arbeitskollegen. Sogar diejenigen, die manchmal nerven.
     

Warum Homeoffice nötig ist

  • Es rettet Leben.

 

Noch Fragen? 

Bleiben Sie zu Hause. 

Lea Chiapolini will doch eigentlich gar nicht so viel. Nur ein schönes Leben, gutes Essen, viel zu lachen und ab und zu etwas zu motzen. Und natürlich immer Recht haben. Aber dies ist ihr erstes Leben. Sie übt noch.

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