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Saufen, tanzen und sich kräftig übergeben

Züriost-Blog

Saufen, tanzen und sich kräftig übergeben

Thomas
Bacher
Montag, 30. September 2019, 10:00 Uhr Züriost-Blog

Die Moslems haben ein Problem. Und das, weil in ihrer Religion oder Kultur, oder wie man das jetzt auch immer nennen mag, Alkohol eine doch sehr untergeordnete Rolle spielt. Das macht sie nämlich ziemlich verdächtig. Weil irgendwie fremd. Anders halt. Ohne Alk am Apéro ist wie mit Schinkensandwich am Veganer-Treffen.

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Hätten die Moslems nur ein einziges Volksfest, an dem es ausschliesslich darum geht, sich zu besaufen, hätten sie längst einen Platz in unseren Herzen und damit in unserer gesellschaftlichen Mitte auf sicher. Man würde sich Kaftan und Burka überwerfen und zu nerviger Flötenmusik gemeinsam auf den Tischen tanzen. Auf dem Nachhauseweg würde man sich kräftig übergeben und am nächsten Tag allen erzählen, wieviel Spass man in der letzten Nacht doch gehabt habe.

Unvorstellbar? Nun ja, in Sachen bajuwarischer Trinksitten war der Widerstand der Helvetier ja nicht gerade gross. Man könnte sogar von totaler Unterwerfung sprechen. Denn es ist schliesslich nicht nur das Volk, das in komplett bescheuerter Tracht zu nerviger Schunkelmusik auf den Tischen tanzt und sich dann auf dem Nachhauseweg kräftig übergibt. Sogar unsere obersten, hochwohlgeborenen Regierungsmitglieder werden genötigt, ananolg zum Münchner Bürgermeister den Fassanstich zu vollziehen.

Sechs Schläge hat Stadtpräsidentin Barbara Thalmann gebraucht. (Foto: Christian Merz)

Die Ustermer Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) hats dieses Jahr mit sechs Schlägen geschaft. Klar, die Linken machen ja jeden Multikulti-Scheiss mit. Schon eher bemerkenswert ist, dass SVP-Vertreter so wahnsinnig aufgeschlossen gegenüber einer fremden (Sauf-)Kultur sind. Ich als Stadtpräsident würde sagen, stecht ihr euer Fass mal schön selber an, ihr Hirnis, ich geh dann mal einen Joint rauchen.

Vielleicht ist den Organisatoren des Ustermer Oktoberfests das eigene volksverräterische Gehabe mittlerweile aber ja selber ein wenig unangenehm. Jedenfalls findet dieses Jahr zum ersten Mal ein Schwiizer Abig statt, mit Edelweiss-Hemden und währschafter Schweizer Küche. Auf der Bühne stehen die Seerugge Feger und das Ländlertrio Alpenblick.

Es wird also in bescheuerter Kleidung zu nerviger Musik auf den Tischen getanzt. Und wenn sich die Besoffenen dann auf dem Nachhausweg vor dem benachbarten Stadthofsaal kräftig übergeben, dort, wo gerade ein rauschendes Fest gefeiert wird, weil einem kleinen Jungen die Vorhaut abgeschnitten wurde, dann werden die Moslems draussen beim Rauchen denken, okay, eigentlich würden wir uns ja gerne integrieren, aber DAS kriegen wir einfach nicht hin.

Thomas Bacher ist überzeugt davon, dass die Welt um ihn herum immer verrückter wird. Seinen Psychiater möchte er damit nicht belästigen, viel lieber schreibt er darüber.

Das inoffizielle Oktoberfest-Logo.

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