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Brätelsaison: Gespräch mit einem motivierten Vierjährigen

Züriost-Blog

Brätelsaison: Gespräch mit einem motivierten Vierjährigen

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 01. Mai 2019, 09:56 Uhr Züriost-Blog
  • Mami, was passiert eigentlich, wänn mer Stei is Füür tuet?
  • Äh, nüt. Stei brenned glaub nöd, die werded nur chli heiss.
  • Aber wänn mer es uuuh mega heisses Füür hett? Was passiert denn mit de Stei?
  • Du, ich glaub würkli eifach nüt. Stei bränned nöd.
  • Ah. Du Mami, und wänn mer Wasser is Füür tuet?
  • Denn verlöschts. Wasser löscht Füür.
  • Oh. Aha. Aber wänn mer Schnee inetuet? Bi eusere Füürstell hetts ja no Schnee?
  • Jaja, aber de Schnee schmilzt sofort und wird Wasser und denn verlöscht ebe s Füür. Hani ja gseit.
  • Aha. Und wänn mer Rahm is Füür leert?
  • Äh, Rahm? Aso.. villicht brennt de Fettateil? Glaubs zwar nöd. Äh, aso, ich glaub das isch denn wie Wasser. Wenn gnueg Rahm hesch chasch demit lösche. 
  • Aber Schlagrahm, Mami?
  • S gliiche, dasch glaub glich wie flüssige Rahm.
  • Und... Öl? Wänn mer Öl is Füür tuet?
  • Ui, das dörf mer nie mache! Öl brennt ganz fescht und denn gits en Explosion! Dasch gföhrlich!
  • Was isch en Exlotion?
  • Äh.. Also.. Explosion isch wänn öppis mit eme grosse Chlapf verbrennt, es git e Stichflamme oder en Füürball oder so!

(Pause)

  • Mami... chasch du bitte no s Olivenöl in Rucksack packe und min Füürwehrhelm?

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Isabelle Maissen fragt nicht, ob sich Beruf und Familie vereinen lassen. Sie packt einfach alles ins Leben, was ihr wichtig scheint: Den abenteuerlichen Alltag mit zwei Schulkindern, einen Job, der jeden Tag anders daherkommt und viel Auslauf in Form von sportlicher Betätigung. Manchmal liegt auch etwas Schlaf drin. Der Ehemann «hilft» nicht im Haushalt, sondern erledigt genauso selbstverständlich seine Hälfte, wie sie ihre Hälfte zum Einkommen beiträgt. Die Ehe funktioniert trotzdem und die Kinder wirken soweit unbeschädigt.

 

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