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Vorsätze

Züriost-Blog

Vorsätze

Redaktion
Züriost
Samstag, 05. Januar 2019, 10:43 Uhr Züriost-Blog

Was man sich so vornehmen könnte, wenn man sich als berufstätige und lebenslustige Mutter denn würde etwas vornehmen wollen:

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  • Das Martiniglas nicht im Bäbihaus vergessen!
  • Die Nuggis nicht zu lange sterilisieren, damit sie nicht wieder schmelzen!
  • Keinen Latte Macchiato in die Tastatur leeren! Cappucchino auch nicht! Eigentlich gar nichts!
  • Den Boden unter dem Bett beim Staubsaugen nicht vernachlässigen (sonst sammeln sich dort wieder Socken an und Algiforpipetten und Rasseln und Hefte und Staubklumpen…)!
  • Den IKEA-Katalog nie wieder zuerst der Tochter zum Lesen geben (weil er nachher so verchrugelet ist, dass er direkt ins Altpapier muss!
  • Keinen Alkohol mehr im Kinderwagen transportieren (ich hatte auch schon 12 Flaschen Wein gleichzeitig drin, inklusive Kind)!
  • Rotwein niemals mehr mit dem Röhrli trinken (aber was soll man machen, wenn einem die Tochter die Lippe mit einer Metallschaufel aufgeschlagen hat?)!
  • Dem Kind nie mehr aus Versehen die doppelte Medidosis geben (und dann in Panik bei der 145 anrufen)!
  • Keine Türen schletzen (sonst schletzt die Jungmannschaft auch)!
  • Dem Kind kein Popcorn mehr geben, das bereits eine Geiss im Maul hatte (wobei, das Kind hat es der Geiss schliesslich extra wieder herausgenommen…)!
  • Den Gottenkindern keine Spielsachen kaufen, die Lärm machen oder blinken (es kommt alles zurück im Leben)!
  • Nicht mehr fluchen, zumindest nicht vor den Kindern (verdammt, warum ist das so uhuere schwierig?)!
  • Nicht mehr schreien, wenn man im Garten eine Blindschleiche antrifft (es ist ja mutmasslich immer dieselbe, wohnt seit Jahren hier, ist ganz zahm und heisst Fred)!
  • Das Martiniglas immer schnell austrinken, für den Fall, dass man es wieder im Bäbihaus vergisst!

Isabelle Maissen fragt nicht, ob sich Beruf und Familie vereinen lassen. Sie packt einfach alles ins Leben, was ihr wichtig scheint: Den abenteuerlichen Alltag mit zwei Schulkindern, einen Job, der jeden Tag anders daherkommt und viel Auslauf in Form von sportlicher Betätigung. Manchmal liegt auch etwas Schlaf drin. Der Ehemann «hilft» nicht im Haushalt, sondern erledigt genauso selbstverständlich seine Hälfte, wie sie ihre Hälfte zum Einkommen beiträgt. Die Ehe funktioniert trotzdem und die Kinder wirken soweit unbeschädigt.

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