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Erster Superspreader-Event im Kanton

In Zürcher Club kommt es zu Corona-Infektionskette

Ein Mann, der in einem Club in Zürich zu Gast war, wurde positiv auf COVID-19 getestet - mit ihm fünf andere anwesende Personen.

Redaktion
Züriost
Samstag, 27. Juni 2020, 18:54 Uhr Erster Superspreader-Event im Kanton
In einem Zürcher Club haben sich mehrere Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Symbolfoto: Pixabay

Wie die Gesundheitsdirektion am Samstagabend berichtet, kam es im Kanton diese Woche zum ersten Superspreader-Event. Ein Mann, der am 21. Juni in einem Club in Zürich zu Gast war, wurde am 25. Juni positiv auf COVID-19 getestet. Fünf weitere Personen, die mit ihm im Club waren, entwickelten daraufhin Symptome und wurden ebenfalls positiv getestet.

Der Fall wurde dem Kantonsärztlichen Dienst am Abend des 26. Juni gemeldet, wie die Gesundheitsdirektion mitteilt. Der Kantonsärztliche Dienst (KAD) hat daraufhin so rasch als möglich mit dem Betreiber des Clubs Kontakt aufgenommen. Dieser habe sich vorbildlich verhalten und konnte den Contact Tracern des Kantons Zürich eine Liste mit den Kontaktdaten der Besucher des Clubs überreichen.

300 Gäste waren anwesend

Dank der Kontaktliste konnte das Contact-Tracing-Team die Gäste dieses Abends am Samstag über die notwendige Quarantäne informieren. Für die knapp 300 Gäste und Angestellten des Clubs, die am Abend des 21. Juni anwesend waren, hat der Kantonsärztliche Dienst eine zehntägige Quarantäne angeordnet. Bei diesen Massnahmen gehe es darum, die Infektionsketten zu unterbrechen, damit sich das Coronavirus nicht weiterverbreiten kann, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Vorfall zeige, wie wichtig es sei, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und die Eigenverantwortung wahrzunehmen, schreibt die Gesundheitsdirektion. Nur schon bei leichten Symptomen gelte es konsequent Zuhause zu bleiben. Sollte der Abstand nicht eingehalten werden können, wird empfohlen, eine Maske zu tragen. Im Falle weiterer Superspreader-Events müssen Clubschliessungen in Betracht gezogen werden.
 

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Solche Clubs gehören nach diesen Vorkommnissen meiner Meinung nach nun sofort bis auf weiteres geschlossen. Das wäre zweifellos zu verschmerzen, denn es handelt sich um Einrichtungen, die keine lebensnotwendigen Dienstleistungen erbringen.