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BVK verliert nur 35 Organisationen

BVK verliert nur 35 Organisationen

Die Zürcher Pensionskasse BVK erlebt keine Kündigungswelle: Lediglich 35 der 531 angeschlossenen Organisationen orientieren sich anderweitig.

Dienstag, 11. Dezember 2012, 10:23 Uhr

Trotz vieler negativer Schlagzeilen ist die Kündigungswelle bei der Zürcher Pensionskasse BVK grösstenteils ausgeblieben: Von den 531 angeschlossenen Organisationen haben nur 35 ihren Vertrag mit der Pensionskasse gekündigt. Weitere 22 Verträge wurden nicht verlängert, weil die Organisationen zusammengelegt wurden. Auf Januar 2013 wird die Pensionkasse des Personals des Kantons Zürich somit noch mit 474 angeschlossenen Organisationen in die Sanierungsphase starten. Wie die BVK am Dienstag mitteilte, sank die Zahl der Aktivversicherten – also jene der zahlenden Erwerbstätigen – um 2740 auf neu 75'110 Personen. Insgesamt sind bei der BVK noch 105'201 Personen versichert.

Der Anteil der Rentner hat sich dabei jedoch etwas vergrössert, weil jene Organisationen, die ihre Verträge nicht verlängerten, ihre Bezüger in der BVK lassen konnten.

BVK-Chef: «Grosser Vertrauensbeweis»

Wie die BVK weiter mitteilte, hatten von den 35 Organisationen, die kündigten, nur drei über 200 Aktivversicherte. Dabei handelte es sich durchwegs um Spitäler: die Uniklinik Balgrist in Zürich mit 645 Aktivversicherten, das Spital Männedorf mit 534 und das See-Spital in Horgen mit 501. Sieben weitere Kündigungen stammten von politischen Gemeinden, drei weitere von Schulgemeinden.

BVK-Chef Thomas Schönbächler wertet die relativ geringe Zahl der Kündigungen als grossen Vertrauensbeweis. «Die Tatsache, dass uns nur sehr wenige Gemeinden und Organisationen verlassen, beweist endgültig, dass das Sanierungskonzept, das die Finanzdirektion und der Regierungsrat dem Kantonsrat vorgelegt haben, ausgewogen und fair ist», wird er in der Mitteilung zitiert.

Der neue Vertrag über fünf Jahre musste nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Mitarbeitenden gutgeheissen werden.

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