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Trümmer eines Stauwehrs sowie eine abgerutschte Strasse.

Das Stauwerk Tiefenhof (Tüfenhof) ausgangs des Dorfs Wald sowie die Strasse durchs Grundtal wurden bei der Flutkatastrophe vom 25. August 1939 komplett zerstört. Foto: Leo Wehrli/ETH-Bibliothek

Die schlimmste Naturkatastrophe im Oberland

«Wasserfäden fielen wie Spaghetti vom Himmel»

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg hat das Oberland das schwerste Unwetter in seiner Geschichte erlebt. Zwei Tote und riesige Schäden waren die Folge.

Das Stauwerk Tiefenhof (Tüfenhof) ausgangs des Dorfs Wald sowie die Strasse durchs Grundtal wurden bei der Flutkatastrophe vom 25. August 1939 komplett zerstört. Foto: Leo Wehrli/ETH-Bibliothek

Veröffentlicht am: 16.06.2023 – 13.58 Uhr

«Es war Freitagabend, 25. August 1939. Seit einigen Tagen hatten wir Regenwetter. Etwa um fünf Uhr abends setzte ein andauerndes, heftiges Gewitter ein. Wasserfäden fielen wie Spaghetti vom Himmel. In einer halben Stunde war das Hochwasser da», erinnert sich Augenzeuge Hansruedi Knobel aus Wald, der das Erlebte in einem Vortrag schilderte.

«In der Wellenwoog (Stauwerk) wütete der Fluss wie ein wildes Tier und riss die Strasse vollständig weg. Wie durch ein Wunder entkamen hier acht Männer, die versuchten, auf einem Steg einen Durchlass zu schaffen, im letzten Moment dem Tod.»

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