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Hund in Hitze vergessen

Polizei muss in Uster Scheibe eines Autos einschlagen

Am Wochenende vergass eine Frau ihren Hund bei grosser Hitze im Auto. Nach einer Meldung rückte die Polizei aus und befreite das Tier. Für die Halterin hat das ein rechtliches Nachspiel – plus eine kaputte Beifahrerscheibe.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 30. Juni 2022, 13:24 Uhr Hund in Hitze vergessen

Nachdem eine Meldung bei der Polizei eingegangen war, begab sich eine Streife vor Ort. Dort habe man zunächst versucht, den Halter des Fahrzeugs telefonisch zu erreichen, so Enis Feratovic, Dienstchef bei der Stapo Uster.

Da es sich jedoch um ein Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen gehandelt habe, konnte der Besitzer nicht zeitnah ausfindig gemacht werden. Deshalb habe das Fahrzeug geöffnet werden müssen, um den Hund aus der Hitze zu befreien.

«Die Polizisten haben zunächst eine milde Variante des Öffnens geprüft – sprich, nach einer offenen Tür oder offenen Kofferraumklappe Ausschau gehalten», so Feratovic. Denn Sachschaden sei die letzte Variante.

In diesem Fall habe es sich aber nicht verhindern lassen. Denn nach der Devise «je heisser, desto schneller» hätten die Kollegen zum Wohl des Tieres zügig handeln müssen.

Die endgültige Höhe des Sachschadens sei noch nicht im Detail bekannt – werde aber vorerst auf rund 600 Franken geschätzt, so der Dienstchef der Stapo Uster.

(maiu)

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