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Seedamm Rapperswil

Polizei erschiesst schwer verletzten Schwan

Am Montag musste eine Polizeipatrouille einen Schwan von seinem Leid erlösen. Aufsehen erregte das Ganze, weil es auf dem Seedamm mitten im Berufsverkehr passierte.

Redaktion
Züriost
Montag, 30. Mai 2022, 15:24 Uhr Seedamm Rapperswil

Gegen 6.30 Uhr hätte es mehrere Meldungen über einen verletzten Schwan gegeben, sagte Florian Schneider, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, gegenüber dem Newsportal «20 Minuten». «Das Tier hatte schon beim Eintreffen der Patrouille stark geblutet und war sehr geschwächt», sagt Schneider. Es habe sofort von seinem Leiden erlöst werden müssen.

Dass dies in aller Öffentlichkeit geschehen muss, sei ein notwendiges Übel. «Das leidende Tier erst noch zu transportieren, kann gefährlich sein, es kann aufgrund seiner Verletzungen sehr heftig reagieren.» Vor allem aber seien das Tierwohl sowie auch die Seuchenprävention ausschlaggebend dafür, dass sofort gehandelt werden muss. 

Dass Einsätze dieser Art auch Reaktionen nach sich ziehen, sei normal. Der Umstand sei aber schnell erklärt und Zeugen konnten umgehend beruhigt werden, so Schneider. (maiu)

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