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Mehrere Verletzte

Grossbrand in Spreitenbach gelöscht

Nach einem Grossbrand im Industriegebiet von Spreitenbach hat die Feuerwehr während der Nacht eine Brandwache eingerichtet. Sie soll verhindern, dass das Feuer erneut ausbricht.

Redaktion
Tamedia
Sonntag, 29. Mai 2022, 17:18 Uhr Mehrere Verletzte
Eine schwarze Rauchwolke verdunkelt die Sonne. Im Vordergrund sind schemenhaft Wohnhäuser zu erkennen.
Das brennende Bitumen und entflammte Dämmmaterialien aus den Gebäuden sorgten für dichten Rauch und einen starken Ascheflug.
Foto: Keystone / Alexandra Wey

Die meisten Feuerwehren aus der Region hätten die Brandplatz wieder verlassen, sagte Adrian Bieri, Sprecher der Aargauer Kantonspolizei, am späten Sonntagabend. Der Brand sei mittlerweile gelöscht. Insgesamt dürften über 100 Feuerwehrleute vor Ort gewesen sein.

Gegen 22 Uhr hätten die Rettungskräfte nochmals eine Drohne aufsteigen lassen. Sie habe eine Wärmebildkamera an Bord gehabt, um noch vorhandene Glutnester zu entdecken. Das Gelände rund um die ausgebrannte Lagerhalle bleibe abgesperrt.

Die Spurensicherung werde am Montag ihre Arbeit aufnehmen. Die Brandursache sei bisher nicht bekannt. Das Ergebnis dürfte wohl erst im Laufe der kommenden Woche vorliegen.

Vier Personen aus Spital entlassen

Insgesamt hatten sieben Personen wegen des Brandes an Rauchvergiftungen gelitten. Davon waren vier Personen ins Spital eingeliefert worden. Laut Bieri dürften sie das Spital mittlerweile wieder verlassen haben.

Die Autobahn A1 zwischen der Raststätte Würenlos und Dietikon sei wieder offen und normal befahrbar. Die rechte Fahrspur Richtung Bern war am Abend wegen der starken Rauchentwicklung gesperrt worden.

Der Brandalarm sei um 16.30 Uhr ausgelöst worden, sagte Bieri am Abend. Gegen 21.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle.

Vier Gewerbeliegenschaften in Brand

Nach Angaben Bieris, der vor Ort war, stürzte die Lagerhalle mit dem Bitumen ein. Vom Feuer beschädigt wurden drei weitere gewerblich genutzte Liegenschaften.

Das brennende Bitumen und entflammte Dämmmaterialien aus den Gebäuden sorgten für dichten Rauch und einen starken Ascheflug. Hinzu kam Wind, was die Löscharbeiten zusätzlich erschwerte.

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