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Mit 287 km/h auf der Oberlandautobahn unterwegs

Der schnellste Raser des Zürcher Oberlandes ist vom Bezirksgericht Uster ins Gefängnis geschickt worden. Ein Urteil, das der Mann nicht akzeptiert.

Ernst
Hilfiker
Extrem-Raser verurteilt
Tachometer eines Autos. Ein roter Lichtstrahl fällt dabei auf das Tempo zwischen 220 und 240 km/h.
Die schnelle Fahrt wurde dem Raser zum Verhängnis. (Symbolfoto)
Foto: Pixabay

Es sind derart extreme Zahlen, die ein auf Raserdelikte spezialisierter Staatsanwalt kürzlich dem Bezirksgericht Uster präsentierte, dass man die Ziffern trotz gebotener journalistischer Neutralität für einmal wohl mit dem wertenden Begriff «irre» bezeichnen darf: 297 km/h hatte der Tacho eines Audi RS 7 angezeigt, der spät in einer Novembernacht 2018 auf der Oberlandautobahn zwischen Uster und Volketswil unterwegs war. 297 km/h – das entspricht auch nach Abzug einer Messtoleranz noch einer tatsächlichen Spitzengeschwindigkeit von 287 km/h.