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Fälle in Uster und Winterthur

Polizei legt falschen Polizisten das Handwerk

Die Kantonspolizei Zürich hat zwei Personen festgenommen, die als falsche Polizisten aufgetreten waren. Dadurch konnte die Übergabe von mehreren zehntausend Franken verhindert werden.

Agentur
sda
Mittwoch, 19. Januar 2022, 11:02 Uhr Fälle in Uster und Winterthur
Zwei Polizisten in blauer Uniform stehen mit dem Rücken zum Fotografen. Auf der Uniform ist der Aufdruck Polizei zu lesen.
Die Kantonspolizei Zürich wie auch die Stadtpolizei Winterthur (Bild) hatten es diese Woche mit Betrügern zu tun, die sich als falsche Polizisten ausgaben, um dadurch an das Geld ihrer Opfer heranzukommen.
Foto: Donato Caspari (Symbolbild)

Gleich zweimal konnte die Kantonspolizei Zürich in dieser Woche Betrügern das Handwerk legen, die durch die Anwendung der «Falsche Polizisten»-Masche Geld von ihren Opfern ergaunern wollten.

Im Bezirk Uster war es Betrügern gelungen, eine Frau zum Abheben von mehreren tausend Franken zu überreden. Das Bankpersonal schöpfte jedoch Verdacht und warnte die Frau. Die Polizei wurde eingeschaltet. In der Folge wurde ein 58-jähriger deutscher Staatsbürger, der das Geld abholen wollte, verhaftet.

Phänomen «Falscher Polizist»

Wie die Kantonspolizei weiter mitteilt, ereignete sich ein ähnlicher Fall bereits einen Tag zuvor in Winterthur. Hier übergab eine betagte Frau einer viel jüngeren Frau ein Kuvert. Die Polizisten schöpften Verdacht und kontrollierten die Empfängerin. Dabei zeigte sich, dass sich im Kuvert mehrere tausend Franken befanden.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die 23 Jahre alte Schweizerin als Geldabholerin im Zusammenhang mit dem Phänomen «Falscher Polizist» vorgegangen sein dürfte. Sie wurde verhaftet und wird sich wegen Betrugsdelikten vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Die Verhaftung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur, die gleichentags ebenfalls einen mutmasslichen Telefonbetrüger verhaften konnte.

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