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Freundin starb: zu späte Hilfe nicht beweisbar

Zweifacher Schock für einen jungen Mann: seine Freundin stirbt an einer Überdosis Heroin, und danach wird er angeklagt, er habe ihr zu spät geholfen. Ein Vorwurf, der sich vor Bezirksgericht Hinwil nicht erhärten liess.

Ernst
Hilfiker
Mann freigesprochen
Eine drogensüchtige Frau ist zu sehen.
Eine 27-Jährige starb durch eine Überdosierung.
Symbolbilder: Pixabay

Als um die Mittagszeit eines Märztages 2019 der Rettungsdienst in einer Wohnung in Rüti eintraf, war es bereits zu spät: Die Helfer konnten nur noch den Tod der dort liegenden Frau feststellen. Wie Untersuchungen zeigten, war die 27-Jährige an einer Überdosis von mindestens einer aufgelösten und dann gespritzten Tablette Diaphin gestorben.