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Zwei Verhaftungen in Fehraltorf

Person mit Feuerwerkskörpern beschossen und verletzt

In der Silvesternacht rückte die Kantonspolizei Zürich wegen Körperverletzungen mit Stichwaffen und einer sexuellen Belästigung aus. Auch im Oberland kam es zu einem Vorfall mit einer leicht verletzten Person.

Redaktion
Züriost
Samstag, 01. Januar 2022, 12:37 Uhr Zwei Verhaftungen in Fehraltorf
Absperrband der Polizei an einem Tatort - Symbolfoto für Bilanz nach Silvesternacht
Die Kantonspolizei zieht nach der Silvesternacht Bilanz.
Symbolfoto: Kapo ZH

Kurz nach Mitternacht wurde in Fehraltorf eine Person leicht verletzt, indem sie mit einem Feuerwerkskörper beschossen wurde. Das schreibt die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung. In diesem Zusammenhang sind ein 71-jähriger Mann und eine 61-jährige Frau festgenommen worden. Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auch anderswo im Kanton ging es in der Silvesternacht alles andere als ruhig zu her, wie die Bilanz der Kantonspolizei zeigt. Am meisten los war erwartungsgemäss in Zürich, wo es im Verlaufe der Nacht zu zwei Körperverletzungen mit Stichwaffen kam.

Mann mit Messer schwer verletzt

Kurz vor 23.30 wurde gemäss Mitteilung ein 27-jähriger Mann im Hauptbahnhof durch einen Unbekannten im Gesicht verletzt. Gegen drei Uhr stach ein Unbekannter ebenfalls im HB einem 19-jährigen Mann ins Bein und verletzte ihn schwer. Eine Kantonspolizistin konnte die Blutung mit einem Abbindesystem stillen. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert. Die Kantonspolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 01.30 Uhr beobachteten Angehörige der Kantonspolizei Zürich, wie ein Mann eine Frau unsittlich berührte. Der 18-jährige Afghane wurde verhaftet und in die Polizeistation geführt.

Hoher Sachschaden

In Langnau am Albis brannte ein Kindergartenpavillon, am Gebäude entstand Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken.

In Erlenbach brach im Dachstock eines Einfamilienhauses ein Feuer aus. Die Bewohner konnten das Haus verlassen. Drei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt. Trotz des Grosseinsatzes der Feuerwehr Erlenbach und der Berufs- und Milizfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich entstand am Gebäude ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken.

In beiden Fällen ist die Brandursache noch unklar und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht.

Dutzende Brände

Im Verlaufe der Nacht sind im Kanton Zürich weitere rund zwei Dutzend Meldungen über kleinere Brände eingegangen. Diese konnten meist rasch durch die örtlichen Feuerwehren oder frühzeitig von Privatpersonen gelöscht werden. Rund 50 Mal mussten die Zürcher Polizeien ausrücken, weil Feuerwerk gegen Fassaden oder Verkehrsmittel gerichtet oder in Briefkästen abgelassen wurden.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen verschiedene Partnerorganisationen wie Feuerwehren, Rettungsdienste sowie Kommunalpolizeien im Einsatz. (tba)

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