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Angebohrte Sickerleitung

Zement in Quartierbach tötet Steinkrebse und Wasserinsekten in Eschenbach

Anwohner und Feuerwehr konnten das schlimmste verhindern.

Redaktion
Züriost
Freitag, 04. Juni 2021, 10:56 Uhr Angebohrte Sickerleitung
Ein Quartierbach in Eschenbach wurde durch eine beschädigte Sickerleitung verunreinigt. Die Feuerwehr konnte das Schlimmste verhindern. (Foto: Kantonspolizei St. Gallen)

Auf einer Baustelle in Eschenbach haben die Bauarbeiter etwas zu tief gegraben: Bei einer Bohrung haben sie am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr eine Sickerleitung beschädigt.

Dadurch gelangte eine unbestimmte Menge Zement in den nahegelegenen Bach, wie die Kantonspolizei St. Gallen in einer Mitteilung schreibt. 

Anwohner retten Tiere

Es kamen etliche Lebewesen wie Steinkrebste, Molche und Wasserinsekten ums Leben. Durch Anwohner sowie den aufgebotenen Fischereiaufseher wurden zudem etliche Tiere aus dem Bach gerettet.

Die Feuerwehr hat anschliessen den Bach mit Frischwasser gespült. Das Schmutzwasser wurde gesammelt und abgepumpt. Somit konnte der Bach von der Verunreinigung befreit und eine Verschmutzung von weiteren Bächen verhindert werden. Das Amt für Umweltschutz wurde verständigt. Der Sachschaden könne zurzeit noch nicht beziffert werden. (mae)

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