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Probleme wuchsen ihm über den Kopf: da wollte er sich in Uster erschiessen lassen

Ein Mann läuft in Uster bewusst gut sichtbar bewaffnet herum. Sein Ziel: einen Polizeieinsatz auslösen, bei dem er getötet wird. Eine Aktion, die nun mit der gerichtlichen Anordnung einer Therapie endete.

Ernst
Hilfiker
Bezirksgericht schickt Mann in Therapie
Ein Bewaffneter, der am Bahnhof Uster für Schreckmomente sorgte, ist verurteilt worden.
(Symbolfoto: Kantonspolizei St. Gallen)

Die Szene im Zentrum von Uster war bedrohlich: An einem frühen Abend Anfang Januar tauchte dort ein Mann auf, der in der einen Hand eine Pistole hielt. Mit der anderen Hand umgriff er ein offenes Messer. So ausgerüstet «bewegte er sich auf dem Areal des Bahnhofs», wie es in einer später zum Fall erstellten Anklageschrift geschildert wird.