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Tiere waren ausgebüxt

Zwei Rinder des Turbenthaler Bauers Urs Hans wurden überfahren

Der Turbenthaler Bauer und Kantonsrat Urs Hans (parteilos) muss den Verlust zweier Rinder beklagen. Sie waren von der Weide ausgebüxt und von einem Auto erfasst worden.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 16. Mai 2021, 09:31 Uhr Tiere waren ausgebüxt

Die Kantonspolizei Zürich musste am Freitagabend zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken. Ausserhalb von Winterthur-Ohringen waren zwei tote Rinder gefunden worden. Die Tiere gehörten dem Turbenthaler Bauer und Kantonsrat Urs Hans (parteilos), der in Seuzach einen Bauernhof bewirtschaftet.

Hans kann sich nicht erklären, warum die Tiere ausgebüxt waren, wie er gegenüber «Tele Züri» sagte. Die Tiere seien an die Weide gewohnt gewesen und hätten normalerweise Respekt vor dem elektrogeladenen Zaun. Tagsüber seien die Rinder noch ruhig im hohen Gras im Gehege gelegen. «Irgendetwas musste dann während der Nacht passiert sein», sagt Hans. Beim Flicken des Zaunes habe er am Tag nach dem Unfall nämlich Spuren von Wildschweinen entdeckt.

Zwei Tiere von Auto erfasst

Klar ist, dass die Herde um kurz vor zwei Uhr nachts von der Weide ausgebüxt waren und rund zwei Kilometer ausserorts in Richtung Schaffhauserstrasse spazierten. Beim Überqueren der Strasse sei es dann zum Frontalcrash mit einem heranbrausenden Auto gekommen, das zwei der Tiere tödlich getroffen habe. 

Der Autofahrer sei nach dem Unfall noch einen Kilometer weiter gefahren, bis er an einer Tankstelle gehalten habe. Am Auto entstand ein erheblicher Sachschaden, der Fahrer blieb unverletzt.

Die Kantonspolizei Zürich ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Die Schuldfrage stehe dabei im Zentrum, wie «Tele Züri» berichtet. Unter anderem müsse geklärt werden, ob Urs Hans als Halter die Verantwortung über die Tiere trage und wieso der Fahrer des Unfallwagens nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und nach dem Zusammenprall noch einen Kilometer weitergefahren ist. (kev)

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