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Feuer in Uster

Hoher Sachschaden nach Brand in Cannabis-Shop

Am frühen Freitagmorgen ist in der Nähe des Bahnhofs Uster ein Feuer ausgebrochen. Die Zugstrecke war für über eine Stunde blockiert.

Redaktion
Züriost
Freitag, 30. April 2021, 08:15 Uhr Feuer in Uster

Kurz vor 5.30 Uhr ist in einem Gebäude direkt an der Bahnlinie in Uster ein Feuer ausgebrochen. Das Haus, in dem offenbar ein Cannabis-Laden untergebracht war, stand lichterloh in Flammen. Das Feuer behinderte den Bahnverkehr zwischen Uster und Wetzikon während über einer Stunde.

So musste gemäss Kantonspolizei Zürich die Freiestrasse mehrere Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung ein. Zudem musste während des Löscheinsatzes der Fahrbetrieb der SBB-Strecke zwischen Uster und Wetzikon von 6.10 bis 7 Uhr für sämtliche Züge eingestellt werden.

Feuer in Schach gehalten

Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, sind nach «bisherigen Angaben» keine Personen verletzt worden. Der Sachschaden dürfte dagegen enorm sein und laut Polizei über 100'000 Franken betragen.

Dank des raschen Eingreifens der Löschkräfte sei ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude verhindert worden, heisst es weiter.

Die Löscharbeiten sind in der Zwischenzeit abgeschlossen worden. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt. Sie werde durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht. 

Shop mit legalem Hanf

Der abgebrannte Laden an der Freistrasse ist erst seit etwas mehr als einem Jahr im Handelsregister als «Rasta Rocket’s featering Kulage» eingetragen. Im Shop wird unter anderem CBD-Hanf angeboten.

Dabei handelt es sich um legales Cannabis mit einem geringen THC-Gehalt, das eine berauschende Wirkung hat. Der Ladenbetreiber konnte telefonisch nicht erreicht werden und die Eigentümer des Grundstücks wollten auf Anfrage vorerst keine Auskunft geben.

Bei dem Vorfall standen eine ganze Reihe Rettungskräfte im Einsatz. So unter anderem die Stützpunktfeuerwehr Uster, die Feuerwehr Volketswil, die Stadtpolizei Uster, vorsorglich ein Rettungswagen des Spitals Uster sowie ein Notarzt von Regio 144.

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