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Bus bleibt in Wolfhausen stecken

Rutschgefahr auf verschneiten Oberländer Strassen

Die Strassen waren am Dienstagabend schneebedeckt, Pendlerinnen und Pendler brauchten Geduld. Ein Bus der VZO blieb im Schneegestöber stecken.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 13. Januar 2021, 07:00 Uhr Bus bleibt in Wolfhausen stecken

Der starke Schneefall am Dienstagnachmittag brachte verschneite und rutschige Strassen in der Region. Im Kanton Zürich sei es deshalb zu vielen Verkehrsunfällen mit Sachschaden gekommen, wie die Kantonspolizei Zürich auf Anfrage mitteilt.

Gemäss Mediensprecher Ralph Hirt waren es kantonal innert weniger Stunden 50 Unfälle – zwölf davon ereigneten sich in den Bezirken Uster, Pfäffikon und Hinwil. Gemäss Hirt ist es dabei bei Blechschäden geblieben – Verletzte habe es keine gegeben.

«50 Unfälle im Kanton sind ganz klar viel mehr als an einem durchschnittlichen Nachmittag», sagt er. Die Ursachen seien primär, dass Fahrzeuglenkende ihre Fahrweise zu wenig an die herrschenden Verhältnisse anpassen, zu wenig vorausschauend fahren und unter Zeitdruck die nötigen Abstände nicht einhalten. Auch am Mittwoch dürften die Strassen glatt sein. Hirt rät deshalb: «Am Morgen gilt es, auf den Strassen mehr Zeit einzuplanen.»

Geduld brauchten am Dienstagabend auch viele Pendler auf den Strassen der Region. Die Autos stauten sich wegen der zum Teil prekären Strassenverhältnisse stärker als sonst. Auch einige Buslinien im ZVV-Netz hatten Verspätung.

Die schneebedeckten Strassen machten auch den Bussen der VZO zu schaffen. So blieb ein Bus der Linie 880 in Wolfhausen nach dem Kreisel in Richtung Bubikon im Hang stecken, wie ein Leserreporter Züriost meldete. Der abgerutschte Bus blockierte auch den Bus derselben Linie in der Gegenrichtung.

Die Strasse zwischen Bubikon und Wolfhausen war dadurch rund eine Stunde blockiert, wie der Leserreporter berichtet. Die VZO schickten allerdings sehr schnell Ersatzbusse und stellten so den Betrieb der Linie sicher. 

Wegen des Dauerschneefalls und viel Wind hat sich im Verlauf des Dienstags die Lawinengefahr in Teilen des Alpengebiets stark erhöht.Bis am Freitag können es laut SRF Meteo am Alpenhauptkamm sogar bis 120 Zentimeter werden, lokal auch mehr. Die intensivste Niederschlagsphase ist für die Nacht auf Donnerstag prognostiziert worden. (lah/mae)

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