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Angeklagt wegen einer Schändung, die nie stattfand

Wegen einer angeblichen Schändung beantragte die Pfäffiker Staatsanwaltschaft neun Monate Freiheitsstrafe, 2000 Franken Busse, sechs Jahre und Landesverweisung. Doch dann kam alles anders.

Eduard
Gautschi
Bezirksgericht Pfäffikon
Der Angeklagte sass über 50 Tage in Untersuchungshaft.
Archivfoto: Nicolas Zonvi

Ein 45-jähriger Serbe musste sich im Dezember vor dem Bezirksgericht Pfäffikon wegen einer angeblichen Schändung verantworten. Gemäss Anklageschrift hatte er in der Nacht vom 31. Januar zum 1. Februar 2020 um 4 Uhr morgens einem Betrunkenen in der Nähe des Hauptbahnhofs Zürich angeboten, ihn nach Illnau zu fahren. Auf dem Parkplatz des Migros in Illnau-Effretikon soll er dem schlafenden alkoholisierten Kläger den Hosenschlitz geöffnet, den Penis herausgenommen und daran gelutscht haben.

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