Zu den Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehört auch ein vorübergehendes Prostitutionsverbot. Ein Verbot, das in der Region schon mehrfach übertreten wurde – im grösseren Rahmen in einem Sexsalon im Bezirk Pfäffikon, wie ein kürzlich von der regionalen Staatsanwaltschaft erlassener Strafbefehl zeigt.
Täglich Freier bedient
Über fast zwei Monate im Frühling 2020 hinweg hatte in diesem Bordell eine Prostituierte «mit zwei bis drei Männern täglich Sexualverkehr vollzogen», wie der Strafbefehl festhält. Und das, «obschon diese Dienstleistungen zufolge der Corona-Pandemie untersagt» waren. Zudem seien beim Sex auch «keine bezüglich der Pandemie notwendigen Schutzmassnahmen» ergriffen worden.
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