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Arbeitsloser plante Mord – weil er unbedingt ins Gefängnis wollte

Ein Mann hat in Uster versucht, einen Kollegen umzubringen. Einziger Zweck der Aktion: Er wollte sich einen Gefängnisplatz auf Lebzeiten sichern. Ein Plan, den ihm das Gericht nun durchkreuzte.

Ernst
Hilfiker
Bezirksgericht Uster
Eine eigene Zelle, Essen und medizinische Versorgung auf sicher: Das war der Grund, weshalb ein Mann hinter Gitter wollte.
(Bild: Justizdirektion des Kantons Zürich)

«Ich bin selten sprachlos, aber jetzt …». Der vorsitzende Richter fasste zusammen, was alle dachten, die am Donnerstag am Bezirksgericht Uster dem Prozess gegen einen 53-Jährigen beiwohnten. Einem Angeklagten, der in verstörender Offenheit präzise, überlegt und logisch begründet darlegte, weshalb er unbedingt jemanden umbringen wollte – und vor allem, dass er dasselbe unter gewissen Umständen garantiert  wieder tun werde.

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