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Polizei griff in Wangen-Brüttisellen durch

Gleich reihenweise Verstösse in Clubs

Polizeistunde und Rauchverbot missachtet sowie fehlende Bewilligungen: In drei Lokalen in Wangen-Brüttisellen hat die Polizei diverse Verstösse festgestellt.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 10. Dezember 2020, 12:59 Uhr Polizei griff in Wangen-Brüttisellen durch
Bei Clubkontrollen in Wangen-Brüttisellen hat die Polizei mehrere Verstösse festgestellt.
Symbolbild

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat die Kantonspolizei Zürich, in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Dübendorf, in einer Gewerbeliegenschaft in Brüttisellen drei dort ansässige Lokale kontrolliert. Dabei  stellte sie mehrere Verstösse gegen verschiedene Gesetze fest.

Animierdame festgenommen

In einem Betrieb sei eine 29-jährige Animierdame aus der Ukraine verhaftet worden. Die Frau habe über keine Arbeitsbewilligung verfügt. Sie sowie der Betreiber des Lokals, ein Nordmazedonier im Alter von 53 Jahren, sind der Staatsanwaltschaft See/Oberland übergeben worden. Beide werden sich wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration verantworten müssen, wie die Kantonspolizei schreibt.

Eines der Kulturvereinslokale sei als öffentliche Gastronomie geführt worden und wäre somit patentpflichtig gewesen. Zudem haben die Polizisten in diesem Lokal einen Geldspielautomaten entdeckt. Das Gerät wurde sichergestellt.

Gegen den 64 Jahre alten serbischen Betreiber wird wegen Verstössen gegen das Gastgewerbegesetz an das Statthalteramt Uster sowie wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Geldspiele zuhanden der Eidgenössischen Spielbankenkommission rapportiert.

Rauchverbot missachtet

In allen drei Lokalen konnten die Gäste in öffentlich zugänglichen Räumen rauchen. Deshalb wurden die Betreiber wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen angezeigt.

Sämtliche Lokalitäten hätten zur Kontrollzeit nach 23 Uhr, entsprechend der aktuellen Covid-Verordnung, geschlossen sein müssen. Dieses Verbot musste die Polizei schliesslich vor Ort durchsetzen. Zudem wurde das der Gesundheitsdirektion zur Kenntnis gebracht.

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