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Aus «unaushaltbarer Überforderung» eine junge Frau getötet

Das Bezirksgericht Uster hat einen 35-jährigen Mörder erwartungsgemäss in eine stationäre Therapie eingewiesen, aber noch kein Urteil über ihn gefällt. Der Autist hatte in Dübendorf eine Frau umgebracht, weil sie seine Liebe nicht erwiderte

Ernst
Hilfiker
Mordprozess am Bezirksgericht Uster
Das Bezirksgericht Uster musste sich mit eine Mordfall befassen, kam aber noch zu keinem Urteil.
(Foto: Ernst Hilfiker)

Ein psychiatrischer Gutachter, der Staatsanwalt und auch der Verteidiger waren sich einig: Der Mörder, der am Donnerstag vor dem Bezirksgericht Uster stand, ist schuldunfähig. Denn der 35-Jährige leidet unter einer wahnhaften Störung bei Asperger-Autismus. Das ist eine Entwicklungsstörung, die sich vor allem in schweren Problemen im sozialen Umgang zeigt. Probleme, die für Aussenstehende praktisch nicht erkennbar und wenn dann auch kaum nachvollziehbar sind.

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