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In Bubikon und Urdorf erwischt

Polizei verhaftet nachts drei mutmassliche Einbrecher

Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Donnerstag in Bubikon und Urdorf drei mutmassliche Einbrecher verhaftet. Die Männer entwendeten Waren im Wert von mehreren tausend Franken.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 02. Juli 2020, 14:35 Uhr In Bubikon und Urdorf erwischt
In Bubikon kam es in der Nacht auf Donnerstag zu zwei Einbrüchen.
Symbolbild: Mike Gadient

In der Nacht auf Donnerstag hat die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich gegen 2.30 Uhr eine Meldung aus Bubikon erhalten. In der Gemeinde sei es zu einem Einschleichdiebstahl gekommen. Die Täterschaft sei durch die Hausbewohner gestört worden und daraufhin geflüchtet. Eine Dreiviertelstunde später wiederholte sich das ganze Szenario in einer anderen Bubiker Liegenschaft. Die Polizei wurde ein zweites Mal kontaktiert.

Drei Männer verhaftet

Wie aus einer Mitteilung zu entnehmen ist, organisierten die ausgerückten Polizeipatrouillen umgehend die Fahndung nach der flüchtigen Täterschaft. Zwei Personen, die den Beschreibungen der Zeugen entsprachen, konnten noch in Bubikon angehalten werden. Bei der Kontrolle konkretisierte sich schliesslich der Verdacht, dass es sich bei den 22- und 34-jährigen Männern aus Marokko und Algerien um die gesuchten Einbrecher handelt. Sie seien vor Ort festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung in den Polizeiposten geführt worden.

Bei den Ermittlungen habe es schliesslich Hinweise auf eine dritte an der Tat beteiligte Person gegeben. So ist in diesem Zusammenhang auch ein 28-jähriger Algerier an seinem Wohnort festgenommen worden. Alle drei Männer wohnen laut Polizei im Rückkehrzentrum für abgewiesene Asylsuchende in Urdorf.

Die mutmasslichen Einbrecher entwendeten bei ihren Einbrüchen Deliktsgut im Wert von mehreren tausend Franken. Etliches davon hat die Polizei bei den Männern sicherstellen können. Der illegal anwesende marokkanische 22-Jährige und die beiden abgewiesenen algerischen Asylbewerber werden gemäss Kantonspolizei bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland zur Anzeige gebracht.

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