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Im Rütner Ortsteil Fägswil

Feuerwehrmann und Bewohner verletzen sich bei Flarzhausbrand

Das Gebäude stand über Stunden in Flammen. Grundmauern und Fundament stehen noch – das Haus ist allerdings einsturzgefährdet

Redaktion
Züriost
Sonntag, 24. Mai 2020, 10:36 Uhr Im Rütner Ortsteil Fägswil

Die Flammen schlagen meterhoch aus dem Dachstock in die dunkle Nacht. In einem Wohnhaus im Rütner Ortsteil Fägswil war nach 22 Uhr am Samstagabend ein Feuer ausgebrochen. Die umgehend ausgerückte Feuerwehr hatte den Brand zügig unter Kontrolle.

«Die Riegelbau-Bauweise des Flarzhauses hat uns die Löscharbeiten erschwert», sagt der Rütner Feuerwehr Kommandant,  Thomas Scheidegger am Tag danach.  Immer wieder seien neue Brandherde aufgeflammt. Neben der Feuerwehr Rüti standen auch die Feuerwehren aus Hinwil und Dürnten im Einsatz.

Die beiden Bewohner konnten sich schnell genug in Sicherheit bringen, sie erlitten jedoch leichte bis mittelschwere Brandverletzungen. Der Mann wurde zur Kontrolle mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht; er konnte dieses in der Zwischenzeit bereits wieder verlassen. Die Bewohnerin wurde vor Ort behandelt. Für die Nacht kam sie bei Nachbarn unter.

Unfall bei Löscharbeiten

Während den Löscharbeiten verletzte sich zudem ein Feuerwehrangehöriger; er wurde ebenfalls ins Spital gebracht. «Der Unfall ereignete sich im Zusammenhang mit den Löscharbeiten. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut», sagt Kommandant Scheidegger.

Die Nachlöscharbeiten dauerten die ganze Nacht hindurch bis 6 Uhr am Sonntagmorgen. Danach hat die Feuerwehr eine Brandwache postiert, für den Fall, dass durch Glutnester neue Feuer auflodern sollten.

Foto: Feuerwehr Rüti

Am Sonntagmorgen war zudem ein Baustatiker vor Ort – das Gebäude ist einsturzgefährdet. «Fundament und Grundmauern stehen noch, aber das Haus ist unbewohnbar», sagt Scheidegger.

Der entstandene Schaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht geklärt und wird untersucht.

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