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Rettungswagen blockiert: Polizei findet Schuldigen

Gefährliche Aktion zwischen Rüti und Hinwil

Rettungswagen blockiert: Polizei findet Schuldigen

Redaktion
Züriost
Montag, 13. Januar 2020, 13:45 Uhr Gefährliche Aktion zwischen Rüti und Hinwil
Die Rettungssanitäter und andere Automobilisten wurden durch die bizarre Aktion des Seat-Fahrers gefährdet.
Symbolfoto: PD

Am Freitag um zirka 16 Uhr wurde ein Rettungswagen der Regio 144 nach Hinwil zu einem medizinischen Notfall beordert. Während der dringlichen Dienstfahrt auf der Strecke A53 via Betzholzkreisel zum Zentrum Hinwil wurde das mit eingeschaltetem Blaulicht und Sirene fahrende Notfallfahrzeug durch einen schwarzen Seat rechts überholt.

Der Lenker positionierte sein Auto anschliessend direkt vor den Rettungswagen und gab diesem die Fahrbahn eine Zeitlang nicht mehr frei. Danach setzte der fehlbare Automobilist seinen Personenwagen wieder hinter das Notfallfahrzeug, schloss diesem dicht auf und folgte ihm bis zum Einsatzort im Zentrum von Hinwil. Dabei überholte er, immer dem Blaulichtfahrzeug nahe folgend, an unübersichtlichen Stellen andere Fahrzeuge und produzierte dabei in einigen Fällen gefährliche Situationen und Beinahekollisionen.

Motiv noch unklar

Nun konnte der fehlbare Lenker ermittelt werden, wie die Kantonspolizei mitteilt. Beim Fahrer handelt es sich um einen 34-jährigen, im Kanton. St. Gallen wohnhaften Schweizer. Die ihm vorgeworfenen Widerhandlungen habe er teilweise eingestanden. Sein Motiv sei Gegenstand weiterer Abklärungen, heisst es in der Mitteilung.

Sein Führerausweis wurde nach der polizeilichen Befragung eingezogen. Die Akten werden der zuständigen Staatsanwaltschaft überwiesen. Die Kantonspolizei Zürich sucht nach wie vor Zeugen zu diesem Vorfall. 
 

Personen, die durch den besagten Lenker behindert oder gefährdet wurden und/oder Angaben zum Lenker des schwarzen Seat machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich (044/938‘30‘10) in Verbindung zu setzen.

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So einem sollte auf Lebzeiten jede medizinische Hilfe verweigert werden. Anders lernt er es nicht, ausserdem stellt es die einzig faire Konsequenz dar. Aber Justiz und Völkchen will ja...lassen wir das.