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Armee entdeckt in Hinwil einen Blindgänger

Grossaufgebot

Armee entdeckt in Hinwil einen Blindgänger

Die Armee hat am Donnerstag einen Blindgänger im Logistikzentrum in Hinwil gefunden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebiet abgesperrt.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 12. Dezember 2019, 21:20 Uhr Grossaufgebot

Im deutschen Ruhrgebiet sind solche Einsätze Gang und Gäbe: Spezialisten des Kompetenzzentrums für Kampfmittel- und Minenräumung treffen am Donnerstag auf dem Logistikzentrum der Armee in Hinwil ein.

Kurz vor Mittag haben Soldaten dort einen Blindgänger entdeckt und die Polizei alarmiert. Zur Herkunft oder den genauen Umständen zum Fund des Blindgängers geben am späten Donnerstagabend weder Kantonspolizei noch Militär Auskunft. 

Die Kantonspolizei Zürich sowie das Forensische Institut Zürich rückten ebenfalls nach Hinwil aus, um die Spezialisten der Armee bei den Abklärungen zu unterstützen.

Abtransport am Abend

Die Spezialisten der Armee und die Kantonspolizei entschieden, den Abtransport des Blindgängers in den Abend hinein zu verschieben, wie Marc Besson, Pressesprecher der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage erklärt: «Der Abtransport wurde in den Abend verlegt, damit sich möglichst wenige Menschen im Gefahrenbereich befinden.» Das Logistikzentrum (früher AMP) befindet sich am Rande des Hinwiler Industriegebiets. Deshalb befinden sich am Abend tendenziell weniger Menschen in der Gegend. 

«Die Bewohner der umliegenden Gebäude wurde angehalten sich für rund eine halbe Stunde von den Fensterfronten fernzuhalten, die in Richtung Logistikzentrum ausgerichtet sind. Für die Bevölkerung oder Mitarbeiter des Militärbetriebs bestand niemals eine Gefahr», sagt Besson.

Bahnlinie für 30 Minuten gesperrt

Weiter mussten die Bahnstrecke sowie die Rapperswilerstrasse zwischen Hinwil und Wetzikon im betroffenen Abschnitt kurzzeitig gesperrt werden. Eine Umleitung für den Strassenverkehr wurde durch die Feuerwehren signalisiert.

Um kurz nach 21 Uhr ist der ganze Spuk vorbei. Der Sprengkörper ist durch Spezialisten der Armee mit einem sogenannten Fernlenkmanipulator in einen speziellen Behälter verladen und abtransportiert worden.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Hinwil, unterstützt durch die Feuerwehr Wetzikon-Seegräben und die Betriebsfeuerwehr VBS, die Militär Polizei sowie weitere Abteilungen der Armee, Spezialisten der SBB, Schutz & Rettung Zürich, Regio144, Angehörige der Leitstelle des VZO, Vertreter der politischen Gemeinde sowie das Forensische Institut Zürich FOR im Einsatz.

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