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Ungebührliches Verhalten und Vandalismus

Stadtpolizei Uster zieht erste Märt-Bilanz

Ungebührliches Verhalten und Vandalismus

Die Polizei rückte am Uster Märt in der Nacht auf Freitag mehrmals wegen Sachbeschädigungen und Lärms aus. Es gab Verhaftungen und ein Rayonverbot. Grössere Zwischenfälle wurden aber nicht registriert.

Redaktion
Züriost
Freitag, 29. November 2019, 10:43 Uhr Stadtpolizei Uster zieht erste Märt-Bilanz
Nach dem Eindunkeln begann für die Polizei die Arbeit.
Christian Merz

Die Stadtpolizei Uster zieht Bilanz nach dem ersten Tag Uster Märt. Grössere Zwischenfälle habe es nicht gegeben, heisst es in einer Mitteilung. Dennoch musste die Polizei nach Einbruch der Dunkelheit mehrmals ausrücken.

Am frühen Abend etwa wurde im Bereich des Bahnhofs 13 Personen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und «ungebührlichen Verhaltens» vom Märtgelände weggewiesen. Die Personen seien teilweise unter Alkoholeinfluss gestanden und hätten Lärm verursacht, heisst es auf Nachfrage seitens der Stadtpolizei Uster. Eine der weggewiesenen Personen hielt sich laut Polizei nicht an die Anweisung, weshalb sie auf den Polizeiposten gebracht wurde und ein 24-stündiges Rayonverbot erhielt.

Polizei verhaftet Vandalen

Eine Busse erhielt eine Person, weil sie beim Brunnenkreisel Signalisationstafeln umwarf. Auch sie wurde vom Gelände weggewiesen. Eine andere Person wurde wegen Sachbeschädigung verhaftet; sie hatte eine Scheibe eingeschlagen. In den frühen Morgenstunden verhaftete die Polizei eine weitere Person, die in einer Räumlichkeit Wände, Türen und Lampen beschädigte.

Weiter teilt die Polizei mit, dass eine Person nach Zürich in die Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle überführt wurde. Im Verlaufe der Nacht ging bei der Polizei ausserdem eine Lärmbeschwerde ein. Des weiteren mussten zwei verletzte Personen nach selbst verschuldeten Stürzen von der Sanität ins Spital gebracht werden.

Ein Lob von der Stadtpolizei gibt es an die Adresse der Barbetreiber: Alle hätten die Auflagen eingehalten.

Am Freitag ging seitens der Polizei keine Meldung über aussergewöhnliche Vorkommnisse ein. Bis auf die Vorankündigung, dass am Nachmittag ein Helikopter über dem Festgelände kreisen werde – zwecks Messung der Besucherzahlen.

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