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Seedamm wird zur Einbahnstrasse

Weil die Leitschranken zu schwach sind

Seedamm wird zur Einbahnstrasse

In den nächsten Wochen werden zwischen Hurden und Rapperswil-Jona sämtliche Leitschranken erneuert. Dazu wird die Seedammstrasse während der Nacht in einer Richtung gesperrt und Züge durch Busse ersetzt.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 16. Oktober 2019, 10:26 Uhr Weil die Leitschranken zu schwach sind
In den nächsten zwei Monaten wird der Seedamm bis in die Morgenstunden zu einer Einbahnstrasse.
Foto: Google Street View

In den nächsten fünf bis sechs Wochen erhält die Seedammstrasse zwischen Hurden und Rapperswil-Jona entlang des Bahntrassees neue Leitschranken. Wie das Baudepartement des Kanton Schwyz mitteilt, soll damit auf dem gesamten Streckenabschnitt ein einheitliches Sicherheitsniveau für die Bahn und die Strasse geschaffen werden. Die heutigen Leitschranken haben gemäss Kanton eine zu geringe Aufhaltewirkung für Strassenfahrzeuge und erfüllen die neusten Normen nicht mehr.

Busse statt Züge

Die Tiefbauämter der Kantone Schwyz und St. Gallen müssen deshalb auf der gesamten Länge von rund 1,2 Kilometern neue, richtlinienkonforme Leitschranken aus Stahl erstellt. Weil die Pfosten im bestehenden Gelände nicht korrekt befestigt werden können, werden auf gewissen Abschnitten Betonfundamente erstellt.

Weil der Verkehr sowohl auf der Strasse als auch auf dem Bahntrassee tagsüber zu dicht ist, werden die Bauarbeiten ausschliesslich in der Nacht ausgeführt. Wie der Mitteilung des Kantons zu entnehmen ist, finden diese jeweils von 21 bis 6 Uhr von Sonntagabend bis Freitagmorgen statt, mit Ausnahme vom 1. November. Baubeginn ist Sonntagabend, 20. Oktober. Spätestens am  29. November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Während der Bauzeit werden die Züge durch Busse ersetzt, damit die Fahrleitung ausgeschaltet werden kann.

Wechselseitiger Verkehr

Laut Angaben des Schwyzer Tiefbauamtes, müssen die Bauarbeiten zwingend von der Strasse ausgeführt werden. Der Verkehr wird deshalb am Abend mit Verkehrskadetten, in der Nacht mit Lichtsignalen wechselseitig im Einbahnverkehr der Baustelle entlang geführt. Je nach Bauphase sind ein oder zwei Abschnitte von 150 bis 200 Metern Länge durch die Bauunternehmungen belegt. (pst/Zürichsee Zeitung)

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Das habe ich mich tatsächlich auch gefragt. Offenbar ist diese Bezeichnung aber - zumindest in Fachkreisen - weit verbreitet. Sie wird etwa vom Bundesamt für Strassen, verschiedenen Kantonen sowie Strassenbauunternehmen verwendet.

Freundliche Grüsse
Andreas Kurz, Redaktor