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Seltsame stinkende Flüssigkeit verseucht Fussweg

Einsatz in Wetzikon

Seltsame stinkende Flüssigkeit verseucht Fussweg

Die Feuerwehr Wetzikon-Seegräben entdeckt am Samstagnachmittag eine stinkende Flüssigkeit im Aabach und auf dem nahen Feldweg.

David
Kilchör
Montag, 16. September 2019, 12:50 Uhr Einsatz in Wetzikon

Am Samstagnachmittag geht bei der Feuerwehr Wetzikon-Seegräben ein Alarm wegen einer ausgelaufenen Flüssigkeit auf dem Sand-Weg ein. Der Fuss- und Radweg zwischen Weststrasse und Schönauweiher ist, wie die Feuerwehr vor Ort feststellt, offenbar auf einem grösseren Abschnitt von dieser Flüssigkeit kontaminiert. Und die rieche stark, hält die Feuerwehr in einer Mitteilung fest.

Ein Teil dieser zunächst unbekannten Flüssigkeit ist auch in den Aabach gelaufen. Feuerwehrkommandant René Ehrenmann sagt: «Motorenöl war das nicht». Vielmehr gehe man nach den ersten Ermittlungen davon aus, dass die Flüssigkeit von einer Heuballenpresse stamme. «Je nach Material, das der Bauer damit verarbeitet, spritzt er zusätzliche Stoffe ein.»

Wendemanöver auf dem Weg

Vermutlich sei diese Flüssigkeit wegen eines Defekts auf dem Feldweg und zu kleineren Teilen im Bach und auf der nahen Wiese gelandet. «Gearbeitet hat er auf den anstossenden Wiesen nicht», so Ehrenmann.

Der Weg war zeitweilig gesperrt. (Feuerwehr Wetzikon-Seegräben)

Möglicherweise sei er fälschlicherweise auf dem Feldweg gelandet, sei dann in dessen Sackgasse gefahren und habe wenden müssen - so sei er wohl auch auf die Wiese gekommen.

Auf jeden Fall erweist sich der Einsatz als ziemlich aufwendig. Ehrenmann spricht von vier Stunden Einsatzzeit, allerdings nur mit einem kleinen Aufgebot. Denn nebst der Feuerwehr sind auch Spezialisten des Awels und der Kantonspolizei Zürich vor Ort.

Hilfskräfte tragen Erde ab

Sie streuen den kontaminierten Bereich mit Ölbinder ein, danach reinigt ein Flächenreiniger des Awels mit Hochdruck den Belag. Einen Teil des angrenzenden Erdreichs müssen die Hilfskräfte komplett abtragen.

Die Kantonspolizei bestätigt den Vorfall. Über die genauen Hintergründe will sie aber mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen noch nichts sagen.

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