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Sozialhilfebetrügerin entgeht dank guter Integration einer Landesverweisung

Sie schummelte beim Bezug von Sozialhilfe und hätte deswegen die Schweiz verlassen müssen. Weil sie hier aber sehr gut verwurzelt ist, darf eine alleinerziehende Mutter aus dem Oberland nun bleiben.

Ernst
Hilfiker
Bezirksgericht Pfäffikon
Eine Sozialhilfebetrügerin stiess am Bezirksgericht Pfäffikon mit ihrer Tat auf Verständnis.
(Symbolfoto: Nicolas Zonvi)

Seit vier Jahren wird eine Italienerin aus dem Bezirk Pfäffikon von der Sozialhilfe unterstützt. Damit sie diese Leistungen erhält, musste sie schriftlich bestätigen, dass sie nicht arbeitstätig ist. Das tat sie zweimal – obwohl sie in dieser Zeit mehrere Monate lang in der Beauty-Branche aktiv war und dafür insgesamt 15‘000 Franken Lohn bezog. Das heisst, die heute 30-Jährige schädigte ihre Wohngemeinde, von der sie weiterhin im vollen Umfang unterstützt wurde, im entsprechenden Betrag.

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