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Falscher Alarm: Kantonspolizei durchsucht Rütner Bären

Polizei umstellt Gebäude in Rüti

Falscher Alarm: Kantonspolizei durchsucht Rütner Bären

Am Donnerstagabend ist es kurz nach 19 Uhr zu einem grösseren Polizeieinsatz beim Gasthof Bären in Rüti gekommen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist sie wegen eines Hinweises aus der Bevölkerung ausgerückt.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 21. März 2019, 22:38 Uhr Polizei umstellt Gebäude in Rüti

Gemäss Augenzeugen umstellten am Donnerstagabend gegen 19 Uhr mehrere Polizisten den «Bären» in Rüti. Sanität und Notarzt seien auch vor Ort gewesen. Am 25. Dezember 2018 war es am selben Ort zu einem Tötungsdelikt gekommen. Dabei wurde der «Bären»-Beizer erschossen (wir berichteten). Noch während des Einsatzes am Donnerstagabend wurde auf der Facebook-Seite «Du bisch vo Rüti ZH wänn...» rege spekuliert. «Was ist los in Rüti? Suchen die den Pädo?», schreibt ein User kurz nach 20 Uhr in Bezug auf den Fall der Primarschülerin, die in Rüti anfang Woche von einem Unbekannten sexuell belästigt worden sein soll.

Mehr als 60 Kommentare folgten innerhalb einer Stunde, auch ein Foto des Polizeieinsatzes wurde gepostet. Ein User schrieb: «Ich habe gehört, dass beim Bären ein Grosseinsatz mit Hausdurchsuchungsbefehl und Maschinenpistolen läuft.»

Wie sich nun herausstellt, war die ganze Aufregung um nichts. Die Kantonspolizei Zürich erklärte auf Nachfrage, dass sie einem Hinweis aus der Bevölkerung nachging. «Wir sind aufgrund einer verdächtigen Situation, die uns aus der Bevölkerung gemeldet wurde, ausgerückt. Gefunden haben wir nichts. Es handelte sich um einen falschen Alarm.» Zu weiteren Details des Einsatzes, beispielsweise wie viele Polizisten bei der Suche beteiligt waren, gab die Kantonspolizei keine Auskunft. (rim/rst)

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