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Selbstunfall von Reisecar fordert viele Verletzte und ein Todesopfer

Unfall auf der A3

Selbstunfall von Reisecar fordert viele Verletzte und ein Todesopfer

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 bei Zürich mit einem Reisecar ist am Sonntagmorgen eine Person verstorben. Mehrere Personen wurden teil schwer verletzt.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 16. Dezember 2018, 10:31 Uhr Unfall auf der A3

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, ging kurz nach 4.15 Uhr am Sonntagmorgen die Meldung ein, dass am Ende der A3W Richtung Zürich ein Reisecar verunfallt sei. Die Rettungskräfte rückten umgehend mit einem Grossaufgebot aus.

Gemäss ersten Erkenntnissen war der Car von Genua nach Düsseldorf unterwegs, als er aus noch unbekannten Gründen ins Schleudern geriet und mit einer Mauer kollidierte. Es befanden sich 50 Personen im Car – 16 Personen aus Italien, 10 aus Russland, 5 aus Deutschland, 5 aus Nigeria, 4 aus Kolumbien, 2 aus Albanien und je eine Person aus Rumänien, Jordanien, Ghana, Benin, Bosnien & Herzegowina und der Schweiz sowie 1 Person, deren Nationalität unbekannt ist.

Beim Unfall wurde eine 37-jährige Italienerin tödlich verletzt. Die beiden Chauffeure – Italiener im Alter von 57 und 61 Jahren – und ein Passagier wurden schwer verletzt. Der 57-Jährige sass zum Unfallzeitpunkt am Steuer. Beide Männer liegen im Spital, der 61-Jährige befindet sich noch in Lebensgefahr. 41 Personen erlitten leicht- bis mittelschwere Verletzungen. Sie wurden mit Rettungswagen in die umliegenden Spitäler gebracht. 5 Personen überstanden den Unfall unverletzt. Bereits konnten die ersten Leichtverletzten das Spital wieder verlassen.

Ursache noch unklar

Aufgrund des Unfalls war die A3W in den entsprechenden Abschnitten komplett gesperrt. Mittlerweile wurden die Abschnitte wieder geöffnet.

Die Unfallursache ist noch unklar und wird nun durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich abgeklärt.

Neben der Kantonspolizei Zürich stehen Schutz & Rettung und die Stadtpolizei Zürich im Einsatz.

Video: Srf

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