×

Ein neuer Rettungswagen wie ein alter Bekannter

Rettungsdienst Uster

Ein neuer Rettungswagen wie ein alter Bekannter

Der Rettungsdienst des Spitals Uster hat einen neuen Rettungswagen in Betrieb genommen. Ein Fahrzeug auf «höchstem technischen Standard», wie sich die Leiterin der Organisation freut.

Ernst
Hilfiker
Montag, 05. November 2018, 17:04 Uhr Rettungsdienst Uster

Fast 7000 Mal pro Jahr rückt der Rettungsdienst des Spitals Uster ab seinen zwei Standorten Uster und Dübendorf aus. Dem Team von Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern stehen sechs Rettungswagen zur Verfügung, davon vier mit einem identischen, sogenannten Kofferaufbau. Nachdem ein Mitglied dieser Flotte nun 330'000 Kilometer auf den Rädern hatte, war es Zeit für einen jüngeren Nachfolger.

Besser sichtbares Blaulicht

Am Montag traf der «Neue» ein – und er ist nicht von den «Alten» zu unterscheiden. Es handelt sich nämlich um ein fast identisches Fahrzeug wie die bisherigen vier Modelle mit Mercedes-Benz-Chassis und -Motor und einem Aluminiumkofferaufbau, in dem sich die Patientenkabine befindet. Auch in seinem äusseren Erscheinungsbild in äuffälligem Lemongrün wirkt er wie ein alter Bekannter für alle, die schon mal ein Fahrzeug der Ustermer Retter sahen. Im Inneren des Wagens findet man alles, was nötig ist für eine umfassende Erstversorgung von Notfallpatienten.

Trotzdem: haargenau gleich wie die bisherigen Modelle ist der «Neue» nicht. So wurde im Rahmen der Detailpflege etwa die Innenbeleuchtung verbessert. Und auch das Licht des Blaulichtbalkens auf dem Dach der Fahrerkabine sei heller und damit besser sichtbar, wie ein Verantwortlicher erklärte.

Ein wertvolles Gefährt

Es sei «eine grosse Freude», einen neuen Wagen in die Flotte aufnehmen zu dürfen, sagte Barbara Henzen, Leiterin des Rettungsdienstes, bei der Übergabe. Der Wagen, der vollausgerüstet einen Wert von rund einer halben Million Franken repräsentiere, komme ja vor allem den Patienten zugute. Denn es seien nicht nur «bestens ausgebildetet Rettungsteams, von denen die Menschen in unserem Einzugsgebiet profitieren, sondern auch der höchste fahrzeugtechnische Standard, den man sich wünschen kann».

Kommentar schreiben

Kommentar senden