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«Zimmer 31» und «Coyote Ugly» unter neuer Leitung

«Zimmer 31» und «Coyote Ugly» unter neuer Leitung

Nachdem Fabian Frauenfelder und Adrian Schnaubelt aus Kloten im August die Archbar übernahmen, sind sie nun auch die neuen Betreiber der Kultlokale Zimmer 31 und Coyote Ugly in Winterthur. Sie freuen sich über die jahrelange Treue des Stammpublikums.

Talina
Steinmetz
Donnerstag, 02. Februar 2017, 09:00 Uhr
Die Betreiber der Archbar übernahmen nun auch das Zimmer 31 und Coyote Ugly in Winterthur: Adrian Schnaubelt (l.) und Fabian Frauenfelder. (Bild: zvg)

Während im Zimmer 31 in Winterthur zu housigen Beats und Chartsongs getanzt wird, kommt im Coyote Ugly rockig angehauchte Musik nicht zu kurz. Die Winterthurer Lokale, die mit einem Durchgang verbunden sind, gehören seit Jahren zur Ausgangskultur der Eulachstadt. Nun gibt es Neuigkeiten über die beliebten Clubs: Nur fünf Monate, nachdem Fabian Frauenfelder und Adrian Schnaubelt die Archbar übernahmen, sind sie nun auch Betreiber des Zimmer 31 und Coyote Ugly in Winterthur. Doch was bedeutet dieser Wechsel für die Besucher?

Keine Änderungen geplant

Fakt ist, dass das Zimmer 31 und Coyote Ugly ihr Zielpublikum schon lange gefunden haben. Wochenende für Wochenende sind die Lokale gefüllt. Diese Partygänger dürfen nun aufatmen: «Die Besucher werden keinen Unterschied zu vorher spüren. Weder Inhaltlich noch personell gibt es Änderungen im Konzept», erklärt Fabian Frauenfelder.

Dem Klotener und seinem Geschäftspartner Adrian Schnaubelt sei es wichtig, dass sie hinter dem Konzept eines Lokals stehen könnten. «Das ist beim Zimmer 31 und dem Coyote Ugly der Fall», sagt der 30-Jährige. Er und sein Geschäftspartner freuen sich über die Treue des Stammpublikums. «Die Gäste kommt oft von weit her, etwa aus der Ostschweiz. Und obwohl viele verschiedene Menschen aufeinandertreffen, ist die Stimmung ausgesprochen friedlich. Das schätze ich sehr an den zwei Betrieben», schwärmt Fabian Frauenfelder.

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt

Trotzdem sei ihnen bewusst, dass sie sich im sogenannten «Bermudadreieck» von Winterthur (Archbar – Zimmer 31/Coyote Ugly – Bolero) bewegen. Dies würde ihnen aber keine Bedenken machen. Brennpunkte, an denen viele Menschen aufeinander treffen, würde es in jeder Stadt geben. «Die Stadt Winterthur arbeitet sehr gut mit den Gastronomen und der Stadtpolizei zusammen. Seit wir die Archbar im August 2016 übernommen haben, gab es dort noch keinen einzigen Vorfall», erzählt Fabian Frauenfelder. «Nicht alle Auseinandersetzungen kann man vorhersehen oder verhindern.

Das Personal vor und auch hinter der Tür eines Lokals spielt dabei eine grosse Rolle», fügt der Klotener an. Er und Geschäftspartner Adrian Schnaubelt seien guter Dinge, wenn es um das Thema Auseinandersetzungen gehe. «Wir machen uns keine Sorge darum, in welchem Gebiet wir uns bewegen. arbeiten proaktiv, haben top ausgebildetes Sicherheitspersonal und pflegen einen engen Kontakt zu den Behörden», sagt Frauenfelder.

Umbau als nächstes Projekt

Mit der Archbar, dem Zimmer 31 und dem Coyote Ugly haben die zwei Klotener in kurzer Zeit drei bekannte Lokale der Eulachstadt übernommen. Zusätzlich sind Adrian Schnaubelt und Fabian Frauenfelder seit dem 1. Januar auch Betreiber des neuen Ausgangslokal Kornhaus. Fabian Frauenfelder erklärt: «Das Kornhaus wird umgebaut – wie genau, verraten wir nicht.»

Wird diese Serie der Übernahme von Gastrolokalen so weitergehen? «Nein», sagt Fabian Frauenfelder. «Dass wir diese übernehmen, war nicht geplant – es passte einfach alles gut zusammen.» Er und sein Geschäftspartner würden sich jetzt vorerst auf die zu betreibenden Geschäfte konzentrieren, angefangen beim Umbau des Kornhaus. «Dieser ist unser nächstes Projekt. Weitere Lokale sind aktuell nicht geplant», erzählt der 30-Jährige.

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