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Zehn Jahre «Spielend Russisch lernen»

Winterthurer Schüler würfeln um eine Russlandreise

Für die einen ist der Bundescup «Spielend Russisch lernen» nur ein Sprachlernspiel, für die anderen ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung. Fakt ist: Die länderübergreifende Spracholympiade ist für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung. Mit am Start ist auch ein Schülerteam vom Rychenberg.

Tina
Schöni
Donnerstag, 17. August 2017, 08:36 Uhr Zehn Jahre «Spielend Russisch lernen»
Die Sieger des Bundescup «Spielend Russisch lernen» gewinnen eine mehrtägige Russlandreise. (Bild: Cornerstone/ pixelio.de)

Zum zehnten Mal geht es beim Bundescup «Spielend Russisch lernen» darum, sich mit anderen in Konzentrationsfähigkeit und Vokabelwissen zu messen. Wer schließlich ins Finale einzieht, spielt auf Einladung des Gasversorgungsunternehmens Gazprom Germania im Europa-Park um eine mehrtägige Russlandreise. Mit dabei ist auch ein Schülerteam aus Winterthur.

Mehr über Russland lernen

Fast 2000 Zweierteams aus 200 Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz starten Ende August in die Regionalrunden. Den Auftakt macht in diesem Jahr zum ersten Mal die Schweiz, wo sich am 24. August drei Schülerteams der Kantonsschulen Stadelhofen, Zürich Nord und Rychenberg treffen, um die besten Russischspieler zu ermitteln. Das Siegerteam ist dann beim großen Jubiläumsfinale vom 3. bis 5. November in Europas beliebtestem Freizeitpark in Rust dabei.

 

«Mit dem Finale im Europa-Park in Rust schaffen wir einen weiteren Anreiz für Schüler und Lehrer, am Bundescup teilzunehmen», sagt Zoia Smirnova, Leiterin Sponsoring der Gazprom Germania GmbH. Das Unternehmen lädt die Regionalsieger jedes Jahr zum großen Finale ein.

«Gazprom Germania fördert den Bundescup ‹Spielend Russisch lernen› seit zehn Jahren. Die Schüler lernen dabei nicht nur eine Fremdsprache kennen, sie erfahren auch mehr über Russland, seine Menschen, seine Kultur und seine Geschichte. Mit unserem Engagement setzen wir uns für mehr gegenseitiges Verständnis und für den kulturellen Austausch ein», sagt Smirnova.

Spielerischer Zugang zur Sprache

Für das Deutsch-Russische Forum ist der Bundescup «Spielend Russisch lernen» eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch, betont Vorstandschef Matthias Platzeck. «Seit 2008 konnten wir mit unserem Sprachturnier über 50‘000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die russische Sprache begeistern. Durch seine einzigartige Konzeption bietet der Wettbewerb jungen Menschen die Möglichkeit, einen spielerischen Zugang zu dieser als schwer geltenden Sprache zu gewinnen», erklärt Matthias Platzeck.

Neben der Sprache vermittelt der Wettbewerb auch Informationen über Land und Leute, wodurch ein tieferes Verständnis für die russische Kultur gefördert wird. «Dies ermöglicht Brücken zwischen den Nationen zu bauen. Gerade in politisch schwierigen Zeiten ist es wichtig, das Vertrauen der jungen Generation in die deutsch-russischen Beziehungen zu stärken», sagt Matthias Platzeck. (red)

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