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Fünfter Rang am Sprachturnier

Winterthurer scheiterten an einem Buchstaben

Die Winterthurer Vanessa Pasci und Yves Crelier belegten in der Finalrunde des Sprachturniers «Spielend Russisch lernen» den fünften Schlussrang. Ärgerlich: Sie scheiterten an einem einzigen Buchstaben. Trotzdem behalten die beiden das Turnier in guter Erinnerung.

Talina
Steinmetz
Dienstag, 07. November 2017, 10:13 Uhr Fünfter Rang am Sprachturnier

Vanessa Pasci und Yves Crelier aus Winterthur gewannen die Regionalrunde im Sprachturnier «Spielend Russisch lernen». Damit qualifizierte sich das Team für die Finalrunde, die am vergangenen Wochenende im Europapark Rust über die Bühne ging. Die beiden Winterthurer traten gegen 17 Teams aus Österreich und Deutschland aus.

Trotz hoher Motivation und inniger Vorbereitung holten Vanessa Pasci und Yves Crelier aber nicht den ersten Platz. Das Nervige: Sie scheiterten an einem einzigen Buchstaben. «In der entscheidenden Runde war ein Buchstabe eines Wortes nicht korrekt. Dieser wurde uns zum Verhängnis», erzählt Yves Crelier.

Auch seine Teamkollegin Vanessa Pasci ärgert sich über den Fehler: «Es handelte sich um ein Wort, dass wir eigentlich gekannt hätten.» Am Schluss des Wettbewerbs belegten die beiden Winterthurer den fünften Rang.

Gegner wurden zu Freunden

Trotzdem seien sie nicht am Boden zerstört. «Wir sind stolz, dass wir überhaupt so weit gekommen sind», so der 17-jährige Yves Crelier. Sie hätten sich gut mit den anderen Teams verstanden. «Neid auf die Sieger war nicht vorhanden, da wir sie als Freunde statt Gegner ansahen. Wir freuten uns sehr über ihren Sieg», erzählt die 18-jährige Vanessa Pasci.

Gefallen an der Sprache gefunden

An weiteren Sprachturnieren teilzunehmen haben die beiden momentan nicht geplant. Es habe zwar grossen Spass gemacht, sei aber auch mit viel Aufwand verbunden gewesen. Yves Crelier besucht nun weiterhin regelmässig den Russischunterricht. «Ich möchte den Draht zur Sprache nicht verlieren.» Und Vanessa Pasci? «Ich überlege mir, angewandte Sprachen zu studieren. Dort könnte ich Russisch als Freifach wählen.»

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